Puppen tanzen auf der Bühne Hase Boooo macht Reggae Jam zum Familienerlebnis

Von Bjoern Thienenkamp


Bersenbrück. Schlag zwölf füllt sich am Sonntagmittag der Klostergarten in Bersenbrück. Die Besucher auf dem Festivalgelände der 22. Reggae Jam wollen aber keine Musiker dieser Stilrichtung sehen, sondern ein Puppentheater. Denn die Wartenden sind keine Erwachsenen, sondern Kinder.

„Das ist toll für jedermann, insbesondere Familien“, schwärmt Moderator Ganjaman im Gespräch mit unserer Redaktion. „Der Reggaehase Boooo ist jetzt zum zweiten Mal hier, beim ersten Mal war es einfach unfassbar, wie voll es vor der Bühne mit lauter Kindern war“, erinnert sich der 41-Jährige gerne zurück.

Kaja Sesterhenn und Raimund Jurack führen die Puppen

Im Bühnenhintergrund machen Kaja Sesterhenn und Raimund Jurack einen sehr sympathischen Eindruck, als sie sich noch kurz mit Ganjaman abstimmen, und auch Festivalmacher Bernd Lagemann schaut kurz herein. Dann wünschen sich die beiden Puppenspieler zusammen mit den vier Jungs der Begleitband noch alles Gute und die Show fängt an.

Erwartungsvolle Kinderaugen

„Habt ihr schon gehört?“, rennen Sesterhenn und Jurack aufgeregt über die Bühne, stoßen fast zusammen, beziehen die erwartungsvollen Kinderaugen gleich mit ein. „Ja, was denn überhaupt?“ Nun ja, im Reggaewald solle es doch ein Konzert geben. Aber kaum hat sich der Reggae-Hase Boooo mit den vier O den kleinen Zuschauern vorgestellt, da wird es auch schon wieder turbulent.

Rosa Monsterkrabbe will ins Konzert

Der Fuchs eilt völlig überdreht herbei und weiß ganz genau, dass er über eine große Runde des Hörensagens eigentlich nichts Genaues weiß. Aber: Die rosa Monsterkrabbe solle zum Konzert wollen. „Die frisst aber doch keine Füchse“, versucht Boooo zunächst zu beruhigen, als auch schon die drei gestrengen Herren der Palastwache des Königs einschüchternd aufmarschieren.

Überraschendes Finale

Rund eine spannende Dreiviertelstunde dauert das zweite von nunmehr drei Abenteuern des Puppentheaters Eckstein aus Leipzig, bis zu dem überraschenden Schluss: Niemand braucht Angst vor der rosa Monsterkrabbe zu haben, denn auch sie ist nur ein ganz harmloser Reggae-Fan.. .