Peter Großpietsch im Interview Vertriebene aus Glatz treffen sich in Ankum

Nach dem Gottesdienst am Sonntagvormittag findet beim Glatzer Treffen eine Prozession statt. Archivfoto: Thomas OeverhausNach dem Gottesdienst am Sonntagvormittag findet beim Glatzer Treffen eine Prozession statt. Archivfoto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Auch 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung gibt es noch viele Dinge aufzuarbeiten, sagt Peter Großpietsch. Die Traumata der Kriegskinder seien eines davon. Ein Symposium widmet sich dem Thema beim Glatzer Treffen, das am Samstag, 4. Juni 2016, und Sonntag, 5. Juni 2016, in Ankum stattfindet.

Herr Großpietsch, was ist die Grafschaft Glatz? Ein wesentlicher,1600 Quadratkilometer großer, zum Teil alpiner Bereich Schlesiens. Konkret: Die Fortsetzung der Kette der Sudeten. Ausgestattet mit einer hervorragenden Bäderlandschaft, mit

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Peter Großpietsch, Jahrgang 1935, machte nach Tischlerlehre und mittlerer Reife Abitur auf der Abendschule, wurde Diplom-Verwaltungswirt und machte Karriere im Bundesgrenzschutz. Seit 1980 ist er Vorsitzender der Zentralstelle Grafschaft, Herausgeber der Zeitschrift „Grafschafter Bote“ und Vorsitzender der Stiftung Grafschaft Glatz/Schlesien.

Das Grafschafter-Treffen beginnt am Samstag, 4. Juni, um 13.30 Uhr im Heimathaus Ankum mit einem Symposium zum Thema „Die Traumata der Kinder der Vertreibung“. Die Leitung hat der niedersächsische Landtagspräsident a. D. Horst Milde.

Am Sonntag, 5. Juni, beginnt um 10.30 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Ankum mit der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert der zweite Tag des Gedenkens. Den Gottesdienst zelebrieren Weihbischof em. Gerhard Pieschl, Großdechant Prälat Franz Jung, Pfarrer Ansgar Stolte und weitere Priester und Diakone. Nach dem Gottesdienst führt eine Prozession zum Mahnmal und Soldatenfriedhof an der Kirchburg, wo eine neue Gedenktafel für die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen aus den deutschen Vertreibungsgebieten gesegnet wird. Die Prozession geht weiter zum Friedhof und zur Gedenktafel in den Arkaden unter der Kirche. Es folgen kurze Ansprachen, Kranzniederlegung und Nationalhymne.

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