Pitschnass, aber gut gelaunt Leseraktion: Wasserskikurs am Alfsee in Alfhausen

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Quakenbrück. In den vergangenen Wochen stand die Heimat in der Redaktion des „Bersenbrücker Kreisblattes“ thematisch im Mittelpunkt. Die Heimat hautnah erleben konnten unsere Leser bei verschiedenen Veranstaltungen. Dieses Mal versuchten sich 14 von ihnen beim Wasserski am Alfsee.

Besonders die jungen Leser hat diese Aktion ihrer Zeitung interessiert. Bei bewölktem Himmel treffen sich die Neugierigen an diesem Tag am Alfsee. Der unregelmäßige Besucher hat das Gefühl, dass der Ferien- und Erholungspark sich ständig verändert und weiterentwickelt. Auf dem Weg zur Strandarena steht jetzt rechts ein Germanendorf, mehrere Gastronomiebereiche säumen die Straße, dann ein Minigolfplatz, der Wasserski-Shop und gleich zwei Wasserski-Anlagen.

Dort hängen schon die Neoprenanzüge für die Kursteilnehmer bereit, die von Dennis Kemper begrüßt werden. Er ist gerade mal 19 Jahre alt, aber ein Experte auf seinem Gebiet. Seit er neun Jahre alt ist, fährt er in Alfhausen Wasserski und Wakeboard und schon seit drei Jahren arbeitet er für Axel Torbecke, Geschäftsführer der Strandarena. Dennis Kemper ist also bestens qualifiziert, um den Anfängern und wenigen Fortgeschrittenen die ersten Schritte auf dem Weg zum Wasserski-Profi nahe zu bringen. Zunächst brauchen alle einen Neoprenanzug, für die Jüngeren gibts auch einen Helm. „Das ist überall total eng“, findet Emma Bosse. Später im 16 Grad kalten Wasser wird sie froh sein über die schützende Schicht. Aber bis dahin dauert es noch einen Moment.

Erst einmal Trockenübungen. Wichtig sei es, beim Start in der Hocke zu bleiben, beginnt der Kursleiter. Alle hören gebannt zu, ist es doch für die Meisten eine Premiere auf den Skiern. Eine Ausnahme bildet die elf jährige Franziska Bosse. „Ich war in der Grundschule schon in der Wasserski-AG“, verrät sie. Für alle anderen erklärt Dennis Kemper gerade, dass die Leine den Fahrer nur zieht und nicht hält. „Wenn ihr versucht euch an der Leine fest zuhalten, kippt ihr nach hinten weg“, sagt er. Das Schwierigste für die Anfänger sei der Einstieg, meint der Profi. Wenn die Leine den ersten Ruck gibt, fallen einige ins kühle Nass. Wenn dies gelungen sei und die Sportler sicher stehen, führt die kreisförmige Strecke früher oder später um die erste Kurve. „Versucht durch die orangen Bojen fahren und euch dabei möglichst weit rechts zu halten“, rät der erfahrene Wassersportler. Das Seil müsse gespannt bleiben, denn auch hier würde es sonst wieder mit einem Ruck weitergehen, der den ein oder anderen von den Skiern holt.

Genug der Vorbereitung. Jetzt gibt es vom Trainer die Schwimmwesten und Skier. In einer Reihe warten die Teilnehmer bis sie aufs Wasser dürfen. Am mutigsten sind die Kleinsten. Franziska Bosse und Marieke Grade sind die ersten und zeigen ihr Können. Die beiden fallen zwar nicht ins Wasser, dafür aber einige ihrer Nachfolger. „Der Zug direkt am Anfang war schlimm“, meint dann auch Imke Hengehold. Pitschnass stellt sie sich trotzdem wieder hinten an. „Das macht echt Spaß“, findet sie. Der selben Meinung ist Johnny Zomer. Zusammen mit Freundin Steffi Foppe hat er auch an der Leser-Aktion auf dem Quakenbrücker Segelflugplatz teilgenommen. „Beim Segelfliegen mussten wir uns nur reinsetzen, das hier ist aufregender“, sagt er.

Eine Stunde lang drehen sie eine nach der anderen Runde auf dem See. „Der Sport hat es in sich. Ich schätze mal, die meisten werden in den nächsten Tagen die Muskeln merken“, schmunzelt Dennis Kemper.


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