Fachmarkt mit Hugenberg-Service Euronics eröffnet im Bersenbrücker LNK-Zentrum

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Start mit Genuss: Ulrich Lange (rechts) zauberte in der Schauküche des neuen Euronics-Fachgeschäft. Inhaber Steffen Hugenberg und Sebastian Botha ließen sich mit Franz und Maria Hugenberg Christian Klütsch (von links) und anderen Gästen auf einem Empfang zum Start des neuen Bersenbrücker Fachmarktes verwöhnen. Foto: Martin SchmitzStart mit Genuss: Ulrich Lange (rechts) zauberte in der Schauküche des neuen Euronics-Fachgeschäft. Inhaber Steffen Hugenberg und Sebastian Botha ließen sich mit Franz und Maria Hugenberg Christian Klütsch (von links) und anderen Gästen auf einem Empfang zum Start des neuen Bersenbrücker Fachmarktes verwöhnen. Foto: Martin Schmitz

Bersenbrück. Im Fachmarktzentrum auf dem LNK-Gelände in Bersenbrück glänzt ein neuer Stern: Am Donnerstag eröffnete Euronics Botha-Hugenberg, Fachgeschäft für Unterhaltungselektronik und Haushaltstechnik.

Okay, Franz Hugenbergs Elektrogeschäft galt schon lange als heiße Adresse für verlässlichen Reparaturservice, große Auswahl und Beratung. Wer hochwertige Unterhaltungselektronik suchte, für den lohnte sich der Weg in Deesberger Marsch am Rande Hastrups immer.

Dort, auf einem kleinen Hof, hatte sein Großvater Franz 1928 mit Radios sein Geschäft gestartet, die er im Handwagen an seine Kunden auslieferte. So erinnerte sich Steffen Hugenberg am Vorabend der Eröffnung. Mit Sebastian Botha zusammen führt er das neue Fachgeschäft mit 600 Quadratmeter Verkaufsfläche, bequem zu erreichen über die B 214. Es bietet Hugenberg-Service wie gewohnt, ebenso die Auswahl an Unterhaltungselektronik, wurde aber erweitert um die Sparte Haushaltstechnik.

Nur Tonträger und elektronische Spiele sind nicht im Angebot. Dafür gibt es aber eine Schauküche, in der an diesem Abend Bersenbrücks Lieblingskoch Ulrich Lange die Gäste verzauberte. Bald sollen hier kleine Kochevents stattfinden. Auch bei den Kaffeemaschinen wurde aufgerüstet, nicht nur beim Angebot, die Hugenberg-Mitarbeiter sind intensiv geschult in Wartung, Pflege und Reparatur.

„Hastrup ist zwar der schönste Ort, aber nicht der Nabel der Welt“, tröstete die Ex-Hastruperin Renate Hülsmann seitens der Marktinvestoren Steffen Hugenberg und begrüßte ihn und sein Mitstreiter diesseits der Hase, wo sie am richtigen Ort mit ihrem Geschäft angekommen seien.

Als Hausherr begrüßte Sebastian Botha die Gäste. Für ihn war dies ein großer Moment. Mit 17 Jahren sei er in die Firma eingetreten. Er dankte Franz Hugenberg als seinem Mentor, der ihm viel mitgegeben und den Weg freigemacht habe. Sein Vater Franz und Botha hätten diesen Markt bereits vor Jahren konzipiert, schob Steffen Hugenberg nach. Doch Verzögerungen führten dazu, dass er nun zusammen mit Botha als Führungsduo des neuen Fachgeschäfts antritt.

Die Verzögerungen hatte zum Teil zumindest die Bersenbrücker Politik verursacht, das LNK-Fachmarktzentrum geriet in die Schusslinie ihres mit Haken und Ösen geführten Kampfes um das richtige Einzelhandelskonzept für die Stadt.

„Das hat lange gedauert“, zog an diesem Abend Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch Bilanz. Letztlich habe der Kampf womöglich nur „die Mitbewerber großgemacht“ in anderen Zentren des Osnabrücker Nordkreises. Bersenbrück sei aber stolz darauf, den Marktketten nun ein inhabergeführtes Fachgeschäft entgegensetzen zu können.


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