Behindertengerechter Zugang Rampe zur Kettenkamper Mühle


Kettenkamp. Mit einem Überschuss von 2800 Euro startet der Heimatvereins Kettenkamp in das Jahr 2016. Das Geld wird er brauchen können: Der Bau eines behindertengerechten Aufgangs zu Telgkamps Wassermühle liegt an.

Diese Rampe war eigentlich schon für 2015 geplant. Das berichtete Schriftführer Jürgen Heyer in der Jahresversammlung des Vereins. Es musste aber geschoben werden, weil Zuschüsse ausblieben, ohne die der Verein den Aufgang nicht bezahlen könnte. Immerhin: Einige Zuschüsse seien bereits eingegangen, erklärte später Kassenwartin Anna Wegmann. Sie seien auch ein Grund dafür, dass das Konto des Vereins derzeit deutlich im Plus stehe. Der Überschuss von 2800 Euro ergibt sich aber nicht allein aus diesen Zuschüssen. Der Verein habe sparsam gewirtschaftet, obwohl er Anschaffungen machte und die Brücke zur Mühleninsel bei der Mühle erneuerte.

Heyer ist optimistisch, dass der Bau des Aufgangs im Frühjahr stattfinden wird. Kettenkamps Bürgermeister Reinhard Wilke und sein Stellvertreter Werner Lager, der auch Grüße der Samtgemeinde Bersenbrück und des Landkreises Osnabrück überbrachte, stimmte ihm zu. Trotz der Gelder, betont der Vereinsvorsitzende Johannes Lienesch, sei der Bau aber nur zu stemmen, wenn die Vereinsmitglieder viel Eigenleistung einbringen würden.

Lienesch hatte eingangs die 38 Vereinsmitglieder begrüßt, die sich zur Jahresversammlung eingefunden hatten. Zuerst einmal stärkten sie sich mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, bevor Schriftführer Jürgen Heyer über Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres berichtete. Er erwähnte unter anderem eine Radtour mit Kaffeetafel beim Golfplatz in Westerholte und eine Morgentauwanderung rund um Kettenkamp. Höhepunkt sei aber die Studienfahrt nach Südtirol im Oktober gewesen, an der an die 50 Heimatfreunde teilgenommen hätten.

Bei den Wahlen stellten sich alle Posteninhaber für eine Wiederwahl zur Verfügung, sodass dieser Punkt schnell abgearbeitet war. Somit wurde für weitere zwei Jahre Werner Küthe zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt, der sich auch um die Natur- und Brauchtumspflege kümmert. Ferner wurden Anna Wegmann als Kassenwartin, Renate Giese als stellvertretende Schriftführerin, Josef Brunegraf als Wanderwart und Georg Frye als Bankwart in ihren Ämtern bestätigt.

Weiter vakant ist der Posten des stellvertretenden Getränkewartes, da sich bei der Versammlung genau wie im vergangenen Jahr kein Vereinsmitglied zur Verfügung stellte. Dagegen waren mit Richard Dierker und Hubert Westerkamp auf Vorschlag von Werner Küthe schnell zwei neue Kassenprüfer gefunden.