Auch im Ausland beliebt 19. Ausgabe der Ankumer Heimathefte erschienen

Von Gabriele Grund

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Das Lebenswerk von Heinrich Wittmann bildet die Titelgeschichte der neuen Heimathefte. Unser Bild entstand bei der Vorstellung und zeigt (von links) Franz Feldkamp, Mathilde Wittmann, Erwin Küdde und Kurt Termöllen. Foto: Georg GeersDas Lebenswerk von Heinrich Wittmann bildet die Titelgeschichte der neuen Heimathefte. Unser Bild entstand bei der Vorstellung und zeigt (von links) Franz Feldkamp, Mathilde Wittmann, Erwin Küdde und Kurt Termöllen. Foto: Georg Geers

Ankum. Seit fast zwei Jahrzehnten bilden die „Heimathefte für Dorf und Kirchspiel Ankum“ eine Schriftenreihe, die mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Bei der Vorstellung der jüngsten Ausgabe wurde deutlich, dass die Hefte auch von Lesern im Ausland frequentiert werden. Der Leitartikel in der Veröffentlichung ist dem Realschulrektor und späteren Ankumer Bürgermeister Heinrich Wittmann gewidmet.

Ankum. Seit fast zwei Jahrzehnten bilden die „Heimathefte für Dorf und Kirchspiel Ankum“ eine Schriftenreihe, die mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Bei der Vorstellung der jüngsten Ausgabe wurde deutlich, dass die Hefte bei Lesern im Ausland begehrt sind. Das Titelthema in der neuesten Veröffentlichung ist dem Realschulrektor und späteren Ankumer Bürgermeister Heinrich Wittmann gewidmet.

Nur ungern störte der Vorsitzende des Heimatvereins Erwin Küdde bei der Vorstellung der Heimathefte die angeregten Unterhaltungen über die interessanten Aufsätze, die 21 Autoren für die Ausgabe 2016 zusammengetragen hatten. Alle Fäden bei der Zusammenstellung, seien, so Küdde, wie schon in den vergangenen Jahren bei Franz Feldkamp zusammengelaufen. Dieser stellte den aus Unterhaltung, Vereinsnachlese sowie wissenschaftlichen Artikeln bestehenden Inhalt vor.

Titelgeschichte ist Heinrich Wittmann gewidmet

Mit der Person Heinrich Wittmann, der seit 1967 als Rektor der Ankumer Realschule tätig war, skizziert Feldkamp in dem Heft das Leben und Wirken eines Mannes, dem Ankum viel verdanke. Sechs Jahre war Wittmann Vorsitzender des Sportvereins Quitt und wurde 1972 zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem plötzlichen Tod im Juli 1994 inne.

Aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet Heinz Hungerland den Lienesch-Middewinterabend. Auf die Spur des Ankumer Räuberhauptmannes Hardemente setzte sich Alfred Renze, der für die Buchvorstellung aus Varel angereist. Neben historischen Begebenheiten finden sich in den Heimatheften aber auch eine Reihe aktueller Themen: die Neugestaltung der Kirchburg und die Restaurierung der alten Kirchturmuhr, das Verschwinden von Wildkaninchen oder die Neugestaltung des Großsteingrabes im Giersfeld.

Neuerscheinung ist wieder reich bebildert

Einen breiten Raum nimmt das aktuelle Vereinsgeschehen ein, das reich bebildert dargestellt ist. Dem Medienpark, der die Hefte seit 1998 produziert, dankte Franz Feldkamp für die kreative Mitarbeit.

„Aus den Heimatheften erfahre ich in jedem Jahr neue, interessante Aspekt über einen Ort, den ich bereits gut zu kennen glaubte“, sagte Bürgermeister Detert Brummer-Bange. „Mit den Beiträgen, die ihr für eurer Heimathefte zusammentragt“, so KHBB-Vorsitzender Franz Buitmann, werde das Erbe von Generationen gesichert. Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes (WGV) Weser-Ems, zollte der Vielfalt des Inhaltes Hochachtung, biete er eine große Bandbreite an Informationen.

Auf die zentrale Veranstaltung „70 Jahre Vertreibung“, die am 4. und 5. Juni 2016 in Ankum stattfinden wird, wies der Vorsitzende der Zentralstelle Grafschaft Glatz/Schlesien, Peter Großpietsch hin. Die Herausgabe eines Sammelbandes mit den Büchern und Geschichten des Autors Alfred Eymann forciere der Heimatverein für 2016, ergänzte Franz Feldkamp. Ihre Unterstützung für dieses Vorhaben signalisierten der Kreisheimatbund Bersenbrück und die Gemeinde.


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