Für ein Wohlfühlklima Ankumer Grundschule bekommt Farbe


Ankum. In Zusammenarbeit mit dem Team der Innenarchitektin Sigrid Stjerneby haben Eltern und Schüler der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück Klassenzimmer und Flure in der neuen Ankumer Grundschule gestrichen.

Frische Farbe für das pädagogische Raumkonzept der neuen Ankumer Grundschule leuchtet bereits an der Außenfassade des Gebäudes und ist sogar im trüben Novembergrau ein echter Hingucker. Es ist ein sanftes Leuchten mit fließenden Farbübergängen wie bei einem Regenbogen.

Auch innen gehört die farbliche Gestaltung in Klassenräumen und Fluren zum pädagogischen Gesamtkonzept. Hier wird das sogenannte Herforder Modell umgesetzt, das neben der Funktionalität einer Schule auch den Wohlfühlaspekt für Schüler und Lehrkräfte berücksichtigt, die sich in diesen Räumen ganze Tage aufhalten. Ein offenes Raumklima bietet Platz für eine entspannte Schul-Wohn-Atmosphäre, was sich unterm Strich auch positiv auf das Lernverhalten auswirkt.

Dazu gehört ebenfalls eine durchdachte Farbkomposition, die auch im Inneren des Gebäudes die fließenden Übergänge einer Regenbogenpalette fortsetzt. Dabei ist die hellste Farbe Gelb den Erstklässlern vorbehalten und ändert sich mit Schuljahr und Klassenraum.

Die Innenarchitektin und Künstlerin Sigrid Stjerneby aus Göttingen arbeitet mit den Architekten des Büros Reinders aus Osnabrück und der Samtgemeinde Bersenbrück zusammen. Für die innere Farbgestaltung hat sie ein zehnköpfiges Team mitgebracht, das die freiwilligen Helfer vor Ort anleitet und ihnen die Wischtechnik der Farbauftragung mit Pinsel und Bürste erklärt. Drei Schichten pro Wand und davon gibt es ziemlich viele in den beiden Etagen der neuen Grundschule.

Viele engagierte Eltern und eine Klasse der Fachschule Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück sind mit Feuereifer am Malen, schleppen Farbeimer, klettern auf Leitern, schwingen Pinsel und Bürsten und freuen sich über die sanft leuchtenden Ergebnisse. Außerdem hat die Elternschaft dafür gesorgt, dass keiner der ehrenamtlichen Helfer bei der freiwilligen Arbeit hungern muss – Kuchen, Schnittchen und Getränke gibt es reichlich. Als nächstes wird im Dezember das neue Schulmobiliar eingeräumt, für Januar ist der Umzug von Lehrern und Grundschülern geplant.


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