Kinderhaus gesichert Alfhausen: Gute Nachrichten aus Königsberg

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Auch für sie eine gute Nachricht: Das Kinderhaus der Königsberghilfe ist gesichert. Bild: Spielplatz des Kinderhauses, das Familien mit knappem Geldbeutel und Alleinerziehenden Tagesbetreuung für ihre Kinder anbietet. Foto: KönigsberghilfeAuch für sie eine gute Nachricht: Das Kinderhaus der Königsberghilfe ist gesichert. Bild: Spielplatz des Kinderhauses, das Familien mit knappem Geldbeutel und Alleinerziehenden Tagesbetreuung für ihre Kinder anbietet. Foto: Königsberghilfe

Alfhausen/Königsberg. Endlich einmal eine gute Nachricht aus Königsberg. Die Zukunft des Kinderhauses der Königsberghilfe ist gesichert.

Vor einem Jahr hatte die Königsberghilfe Alarm geschlagen . Da war sie mit ihrer aus Containern provisorisch zusammengebauten Suppenküche und später auch mit dem Kinderhaus ins Visier der Feuerwehr als Brandschutzbehörde geraten. Es gab teure Auflagen, die das ausschließlich aus Spenden finanzierte private Hilfswerk unter dem Dach des Caritasverbandes Osnabrück kaum aus eigenen Mitteln bestreiten konnte. Es drohte eine Schließung der Einrichtungen, die die Königsberghilfe zum Teil seit den Neunzigerjahren betreibt.

Notruf aus Königsberg

Anfang Oktober verschärfte sich die Lage noch einmal: Dem Kinderhaus war das Notstromaggregat gestohlen worden. Im Winter bricht im Bezirk Kaliningrad häufig das Stromnetz zusammen, ohne die Notstomversorgung ist der Betrieb des Hauses gefährdet.

Die Königsberghilfe startete einen Spendenaufruf. Viele halfen, unter anderem das Alfhausener Rempen-Team . Der Club hatte mit einer Art Wette mit Heiko Scheffczyk von der Alf Trans GmbH 2000 Euro aufgetrieben.

Geld in die Kasse brachte auch ein Benefizkonzert der Kolpingkapelle Schwagstorf im Hotel Sauerland in Alfhausen. Als in der Pause Jörg Urboneit aus Haselünne und er „mit dem Klingelbeutel rumgingen“, schmunzelt Aktivist Helmut Buschmeyer, kamen 1350 Euro an Spenden zusammen. Zwei Gönner packten noch einmal insgesamt 700 Euro auf diese Summe drauf.

Nun kommen gute Nachrichten von Koordinator Theodor Große Starmann. Das Kinderhaus im Königsberger Stadtteil Kosmodimjansk sei endlich an das Erdgasnetz angeschlossen. Damit könne die Gasheizung in Betrieb gehen. Die Gasherde in der Küche seien bereits umgestellt. Sie stammen vom Alfhausener Großküchenspezialisten Gerwin. Das Unternehmen hatte die Teile für die Umstellung von Propangasflaschen auf Erdgas gleich mitgeliefert.

Brandschutzauflagen abgearbeitet

Damit seien die letzten Brandschutzauflagen abgearbeitet, zeigt sich Große Starmann erleichtert.

Auch für ein neues Notstromaggregat reichte das Geld. Die Königsberghilfe habe ein Gerät mit Schalldämmung genommen. Das solle nun diebstahlsicher im Keller des Gebäudes untergebracht werden. Das alte Aggregat war war so laut, dass es in einen Container vor der Hauswand ausgelagert werden musste. Diebe hatten diesen Container aufgebrochen.

Das Kinderhaus bietet Tagesbetreuung für Kinder an. Im Königsberger Vorort gibt es viele arme Familien und Alleinerziehende, die sich eine Betreuung ihrer Kinder kaum leisten können.


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