Drei neue Wege eröffnet Wanderfreunde beim Wiehengebirgstag in Bersenbrück

Von Janina Hammig

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Präsentation der Banner zur „Eröffnung der drei Rundwanderwege“ mit (von links) WGB-Präsident Ulrich Gövert, Mitglied Gertrud Majhszak, Schatzmeister Hubert Meyer, Samtgemeindebürgermeister Horst Baier und Franz Buitmann (Vorsitzende Heimatverein Bersenbrück). Foto: Janina HammigPräsentation der Banner zur „Eröffnung der drei Rundwanderwege“ mit (von links) WGB-Präsident Ulrich Gövert, Mitglied Gertrud Majhszak, Schatzmeister Hubert Meyer, Samtgemeindebürgermeister Horst Baier und Franz Buitmann (Vorsitzende Heimatverein Bersenbrück). Foto: Janina Hammig

Bersenbrück. Wandern macht Spaß, ist gesund und führt Menschen zusammen: Unter dem Motto „Der WGV verbindet“ trafen sich Wanderfreunde aus Norddeutschland am Sonntag in Bersenbrück zum Wiehengebirgstag. In und um die Stadt sind drei neue Wanderrouten entstanden.

Wandern, Naturschutz und Heimatpflege sind die großen Themen, die sich die Heimatvereine unter dem Wiehengebirgsverband (WGV) Weser-Ems auf die Fahne geschrieben haben. Die Wanderfreunde kommen aus ganz Norddeutschland: der Kreis erstreckt sich von der Nordseeküste über den Bezirk Weser-Ems bis nach Westfalen. Aktuell 110 Vereine mit rund 12000 Mitgliedern vereint der WGV mit Hauptsitz in Osnabrück derzeit.

Mit Schulwandern Nachwuchs begeistern

Ulrich Gövert eröffnete als Präsident des WGV den Wiehengebirgstag am Heimathaus Feldmühle in Bersenbrück mit dem klassischen Wandergruß „Frisch auf!“. Zur traditionellen Hauptveranstaltung des Verbandes waren auch Bürgermeister Christian Klütsch sowie Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister Horst Baier eingeladen. Wandern sei nicht nur ein traditionelles Naturerlebnis, sondern auch gesunder Sport und gemeinschaftliches Zusammenkommen, waren sie sich einig.

„In dieser Region geht es vor allem ums Wandern“, so Franz Buitmann als Vorsitzende des Heimatvereins Bersenbrück. Regionale Schwerpunkte sind beispielsweise der ostfriesische Denkmal- und Heimatschutz. Zudem versuche man mit Veranstaltungen wie Schulwandern, im Landkreis auch den Nachwuchs für viel Bewegung in der Natur zu begeistern.

Aktueller Anlass des Tages seien drei neue Rundwanderwege in und um Bersenbrück , auf denen in Zukunft die Region erkundet werden kann, so Franz Buitmann. Der sechs Kilometer lange „Mühlenweg“ als kürzeste Route führt durch Bersenbrück hindurch und an interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei, während der „Stadtteileweg“ mit etwa 12 Kilometern sowohl aus städtischen als auch bewaldeten Gebieten besteht. Echte Naturliebhaber können über 22 Kilometern auf dem „Landweg“ eine Wandertour um Bersenbrück herum machen und neben dem Stadtwald „Hemke“ die landschaftliche Umgebung der Stadt erkunden. Den Mühlenweg weihten die Mitglieder mit einer kleinen Wanderung bereits ein und besuchten auf diesem Weg das Kreismuseum, das Rathaus und die Klosteranlage Bersenbrücks.

Viele Sehenswürdigkeiten und eine schöne Landschaft

„Bersenbrück hat spannende Sehenswürdigkeiten und eine schöne Landschaft“, berichtet danach Adolf Bogaske als Mitglied des Wandervereins Wilhelmshaven. Ähnlich sieht das Bürgermeister Klütsch. Man müsse sich die regionalen Besonderheiten bewusst machen und dürfe sie nicht in Betriebsblindheit untergehen lassen.

An 16 Mitglieder wurde das goldene deutsche Wanderabzeichen vergeben. Dies belohnt regelmäßige Touren durch die Natur mit Bonusleistungen vieler Krankenkassen. Voraussetzung dafür sind jährliche Etappenziele – für Erwachsene rund 200 Kilometer in mindestens 10 Wanderungen – die nachgewiesen werden sollen, um den Wander-Fitness-Pass zu erhalten.


Informationen zum Wanderabzeichen gibt es auf der Internetseite www.deutsches-wanderabzeichen.de Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Wanderverein hat, kann sich beim WGV nach dem Heimatverein in seiner Nähe erkundigen.

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