Peter Zurhorst geht Nach 38 Jahren im Marienhospital Ankum in den Ruhestand

Von Daniel Meier

Peter Zurhorst leitet die Intensivstation im Marienhospital Ankum-Bersenbrück und kennt das Haus wie kaum ein anderer. Im September geht er in den Ruhestand. Foto: Daniel MeierPeter Zurhorst leitet die Intensivstation im Marienhospital Ankum-Bersenbrück und kennt das Haus wie kaum ein anderer. Im September geht er in den Ruhestand. Foto: Daniel Meier

Ankum/Alfhausen. Peter Zurhorst (63) kennt das Ankumer Marienhospital wie kaum ein anderer. Vor 38 Jahren begann er hier als Pflegehelfer und geht nun als langjähriger Leiter der Intensivstation im September in den wohlverdienten Ruhestand.

Doch zur Welt kam er in seinem Wohnort Alfhausen, wo es seinerzeit noch ein eigenes Hospital gab. „Als Kind habe ich häufig am dortigen Krankenhaus gespielt und bin von den Ordensschwestern verwöhnt worden“, erinnert er sich. Das könnte ihn für seine anschließende Laufbahn geprägt haben. Obwohl diese nach der Schule zunächst mit einer Ausbildung zum Sanitärinstallateur und einer Tätigkeit in einem Molkereibetrieb begonnen hatte. Doch in diesen Berufen hielt es ihn nicht lange: „Das war doch nicht so meins.“

1977 begann er im Ankumer Krankenhaus als Hilfspfleger

Als in Ankum Pflegepersonal gesucht wurde, zog es ihn 1977 als Hilfspfleger dorthin. Er fand Gefallen daran und absolvierte im Franziskus-Hospital Lohne eine dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger, bevor er 1984 wieder ins Marienhospital Ankum-Bersenbrück (MHA) kam und als Pfleger auf der damaligen Station A3 anfing. Es folgte dann eine zweijährige Fachweiterbildung zur Intensivpflege. Im Mai 2004 wurden ihm die Aufgaben des Abteilungsleiters der neuen Intensivstation übertragen.

Mehr als 50 Jahre Mitarbeit im Malteser Hilfsdienst

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille: Die andere ist seine fast fünfzigjährige ehrenamtliche Tätigkeit beim Malteser-Hilfsdienst in Alfhausen. Es gibt Leute, die behaupten, er sei mit den Maltesern verheiratet. Kaum einen Bereich ließ er aus: Zurhorst war Erste-Hilfe-Ausbilder, Rettungssanitäter, Pflegedozent und Pflegeberater sowie der erste Schwesternhelferinnenreferent der Diözese. Er unterstützte den Hausnotruf, den Katastrophenschutz, den Behindertenfahrdienst sowie „Essen auf Rädern“ und den Hospizdienst. Er begleitete Hilfstransporte nach Polen und Königsberg und brachte dabei auch Krankenbetten und ein Säuglingswärmebett aus dem MHA zum Kindergeburtshaus nach Königsberg.

Pläne für die Zukunft

„Ich werde das tolle Team im MHA sicher vermissen“, bedauert er, aber ganz ohne den Dienst am Nächsten wird Peter Zurhorst auch im Ruhestand nicht auskommen. Denn natürlich hat er schon einige Pläne.

Und die, wie könnte es anders sein, haben unter anderem mit den Maltesern zu tun.