Niedersächsische Musiktage Mit dem Jourist Quartett an der Hase entlang

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Bersenbrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Altkreis Bersenbrück. „Abenteuer“ laut das Motto der Niedersächsischen Musiktage 2015. Bernd Heinemann hat sich dafür ein besonders schönes Abenteuer ausgedacht: Am 13. September gibt es eine Radtour mit musikalischer Begleitung. Mit dem Jourist Quartett immer der Hase nach in einen goldenen „Indian Summer“.

Die niedersächsischen Sparkassen unterstützen die hochrangigen Konzertserien der Musiktage. An Ort und Stelle kümmern sich die regionalen Geldinstitute. So kam Bernd Heinemann als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Bersenbrück an eine Aufgabe, die ihm von Jahr zu Jahr sichtlich mehr Vergnügen macht. Er holt die Musik aus dem Konzertsaal und bringt sie an Orte, die ihren Zauber vervielfachen.

„Auf zwei Rädern ins Abenteuer“ gibt er nun als Devise aus. Um „Radeln im schönsten und tiefsten Artland“ soll es gehen. Von Bersenbrück geht es nach Quakenbrück, durch die steigungsarme Flusslandschaft der Hase. Leihfahrräder können mit den Eintrittskarten gebucht werden. Ein Bus steht bereit, um die Teilnehmer samt ihren Rädern nach Konzertende nach Bersenbrück zurückzubringen.

Treffpunkt ist der Innenhof des Bersenbrücker Klosters mit seinem gotischen Kreuzgang, heute Sitz des Amtsgerichtes. Hier spielt das Jourist Quartett zum ersten Mal für seine Gäste. Die gleiten mit ihren Rädern hinaus nach Gehrde-Rüsfort, wo eine Aussichtsplattform einen weiten Blick zulässt über die künstlichen Haseauen, ein Naturparadies, das hier gerade entsteht. Der Akkordeonspieler des Quartetts spielt, Erfrischungen warten auf die Radler.

Auch zur Pause mit Kaffee und Kuchen auf dem Hof Roehsmann in Badbergen-Wulften wird das Quartett spielen. Die Radtour endet auf Gut Vehr vor den Toren Quakenbrücks, das mit seiner Konzertscheune und seiner großen Küche die ideale Kulisse bietet. Und gastronomische Infrastruktur.

Das Jourist Quartett passt mit seiner Musik zu dieser Radtour. Gegründet wurde es vom ukrainischen Komponisten, Akkordeonisten und Bajan-Spieler Efrim Jourist. Nach seinem Tod vor einige Jahren spielt das Ensemble nun in der Besetzung Knopfakkordeon, Violine, Gitarre und Kontrabass. Die Musiker spielen Stücke ihres Gründers, ehren russische „Klassiker“ wie Dimitrij Schostakowitsch, versuchen sich aber auch gern an Jazzeinlagen und russischen Konzerttangos. Und für ein flottes Finale auf Gut Vehr holen sie sich Olivier Stritt und Stephan Krause zur Verstärkung, Schlagwerker vom Hamburger Ensemble Elbtonal Percussion.

Sonntag, 13.9., 15 Uhr, Treffpunkt: Innenhof des Amtsgerichts Bersenbrück. Karten: Telefon 0800/45665400, Internet. www.musiktage.de (dort auch das gesamte Programm der Niedersächsischen Musiktage), in allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse, Tourismus-Inforamtion Quakenbrück, Bersenbrücker Reisebüro.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN