Mit Roboter und Lasergewehr Markt der Möglichkeiten in Ankum bot viele Einblicke

Von Bjoern Thienenkamp

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Ankum. Vom Anfang bis zum Ende war die Hauptstraße in Ankum am Sonntagnachmittag mit Ständen besetzt. Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentierte sich so einiges an Vereinen und Künstlern. „Wir haben 70 verschiedene Aussteller mit Kunst, Handwerk, Trödel und aus dem Vereinswesen“ freut sich Thomas Krause und bedankt sich als Erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Freundliches Ankum“ bei dem Organisationsteam, das aus Christina Oberschmidt, Edeltraud Többen und Beate Wilken besteht.

„Bei der ersten Ausgabe des Marktes vor zwei Jahren hatten wir 30 Anbieter und nun haben uns wir mal eben verdoppelt“, freut sich Oberschmidt. „Vom Heimathaus bis US Stegwaren haben wir uns Mühe gegeben, das ganze Dorf einzubeziehen“, schildert sie. Auch das Gymnasium Bersenbrück und die Oberschule Ankum seien dabei und drei Geschäftsleute hätten Künstler in ihre Geschäfte eingeladen. „Das soll kein Fest sein, sondern eine Präsentationsfläche in ruhiger Umgebung“, fügt Krause an.

„Ich zeige hier Miniaturkleider“, sagt Elin Reiter im Heimathaus und erläutert, wie sie die filigranen Kunstwerke teilweise mit Fischschuppen, Tank, Muscheln und Ahorn herstellt. „Das war meine Idee, wird jetzt aber öfter mal geklaut“, bedauert Reiter. Neben Karten zeigt sie auch schwarz-golden bemalte Steine sowie Acryl- und Bleistiftzeichnungen.

Oben an der sogenannten Kirchburg wirbt die Zeltlager-Crew der Kirchengemeinde St. Nikolaus für die nächste Fahrt. „Heute haben wir das Thema USA bekanntgegeben und ab jetzt sind Anmeldungen möglich“, sagt Rike Wübbeler. Und in einer der Arkaden präsentiert Markus Heitmann von der Pfarreiengemeinschaft die Fahrten in die Toskana, sowohl als generationsübergreifende Gemeindefahrt als auch für die Kolpingjugend.

Immer wieder ein Hingucker sind nun einmal die großen roten Autos der Feuerwehr. So sind auch Tim Schulte, Philipp Gude und ihre Kollegen immer wieder gefragt, wenn es um die Ausstattung der Drehleiter und des Tanklöschfahrzeugs geht. „Da kann nichts passieren“, sagt Thorsten Dierker vom Schützenverein über das Kinder- und Jugendgewehr, mit dem Lisa-Marie Hummert gerade schießt – aber nur mit einem Laserstrahl.


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