Pkw-Fahrer übersieht Zug Rieste: Drei Tote bei Unfall am Bahnübergang

Von Jürgen Ackmann

<em>Bei einem Unfall</em> an einem Bahnübergang in Rieste sind am Sonntagnachmittag drei Menschen tödlich verunglückt. Der Zug wurde von der Feuerwehr evakuiert. Foto: Günther WelpBei einem Unfall an einem Bahnübergang in Rieste sind am Sonntagnachmittag drei Menschen tödlich verunglückt. Der Zug wurde von der Feuerwehr evakuiert. Foto: Günther Welp

Rieste. Bei einem Zusammenprall zwischen einem Pkw und einem Zug sind am Bahnübergang Johanniterstraße in Rieste am Sonntag um 15.15 Uhr drei Menschen tödlich verunglückt. Die Bergung erwies sich als kompliziert, da der Zug den Pkw fast 200 Meter weit mitgeschleift hatte.

Nach den bisherigen Informationen von Polizei und Feuerwehr wollte ein mit drei Personen besetzter Pkw den unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Der Fahrer übersah dabei einen Zug der Nordwestbahn, der mit 39 Reisenden besetzt war. Zunächst hieß es in einer ersten Meldung, die drei Insassen des Pkw seien „schwer verletzt“, kurze Zeit später stellte sich jedoch heraus, dass alle drei Personen tödliche Verletzungen erlitten hatten.

Zumindest der Fahrer des Pkw ist identifiziert. Es handelt sich um einen Alfhausener. Ein mit ihm befreundeter Bahnpolizist erkannte ihn. Er hatte mit dem verunglückten Fahrer noch am Tag zuvor eine Radtour unternommen. Bei den beiden weiteren Personen handelt sich um Frauen.

Die Bergung gestaltete sich äußerst schwierig, da die Feuerwehren einen großen Teil ihres schweres Bergungsgerät nicht ohne Loren zum verunglückten Auto bringen konnten. Deshalb musste die Technische Einheit Bahn aus Bramsche anrücken.

Unterdessen wurden die Zugreisenden mit einem Bus zu ihren Reisezielen gebracht.


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