Mensa und Fassadensanierung Pläne für Grundschule Bersenbrück kommen voran

Die Grundschule Bersenbrück erhält eine Mensa (links) und eine neue Fassade. Die Farbe steht fest, über das Muster bestimmt die Schule mit. Entwurf: Architekturbüro MutertDie Grundschule Bersenbrück erhält eine Mensa (links) und eine neue Fassade. Die Farbe steht fest, über das Muster bestimmt die Schule mit. Entwurf: Architekturbüro Mutert

Bersenbrück. In die Vorbereitungen für den Ausbau der Bersenbrücker Grundschule für den Ganztagsbetrieb dürfte bald Bewegung kommen. Wenn der Bersenbrücker Stadtrat kommenden Dienstag sein Okay gibt, was zu erwarten ist, können Schule, Architekten und Verwaltung an die Feinplanung gehen.

Der Bauausschuss der Stadt gab in seiner Sitzung kürzlich eine entsprechende Empfehlung ab. Infrage stand bis jetzt die Sanierung der Westfassade des Schulbaus. Auf Wunsch des Samtgemeindebauausschusses musste die Verwaltung unterschiedliche Bauvarianten auf ihre Kosten hin überprüfen. Die führte zum Ergebnis, dass die von Architekturbüro Mutert vorgeschlagene Gestaltung mit speziellen Kunststoffplatten die günstigste Variante ist und dass Kunststofffenster zweckmäßig sind.

Konsensfähig ist auch die von der Schule bevorzugte Gestaltung der Fassade in den Farben Orange und Gelb. Ob es allerdings bei dem Muster bleiben wird, steht für Jörg Witte vom Büro Mutert noch gar nicht fest. Die Fassadengestaltung werde erst in der Feinplanung in Zusammenarbeit mit der Schule festgelegt, sagt er.

In der Sitzung des Bauausschusses wies Bauamtsleiter Reinhold Heidemann Kritik von Manfred Krusche zurück. Das SPD-Stadtratsmitglied hatte der Stadtverwaltung vorgeworfen, sie habe eine Anregung seiner Fraktion ignoriert. Die habe vor Jahren bereits vorgeschlagen, das Grundzentrum Bersenbrück möge beim Landkreis Osnabrück eine Aufstufung beantragen, weil die Stadt „mittelzentrale Teilfunktionen“ für das Umland wahrnehme.

Der Antrag wäre im Kreishaus in der Schublade verstaubt, so Heidemann. Der Landkreis habe in den vergangenen Jahren sein Raumordnungsprogramm nur in Teilbereichen aktualisiert. Erst kommendes Jahr soll das komplette „RROP“ an der Reihe, und dann hätte der veraltete Antrag auch noch aktualisiert werden müssen. Die Stadt werde ihren Antrag dann aber nachholen. Vorausgesetzt, das Land macht ihr keinen Strich durch die Rechnung mit seinem neuen Raumordnungsgesetz.


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