Bünting übernimmt nicht alle Schließt Coma Ankumer Filiale?

Die Coma-Filiale in Ankum wird voraussichtlich zum Jahresende geschlossen. Foto: Thomas OeverhausDie Coma-Filiale in Ankum wird voraussichtlich zum Jahresende geschlossen. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Nach Informationen, die der Redaktion des Bersenbrücker Kreisblatts vorliegen, wird der Coma-Markt in Ankum zum Jahresende geschlossen.

Ankum dürfte zu sechs Standorten der Einzelhandelskette aus Meppen gehören, die das Handelshaus Bünting aus Leer nicht übernimmt. Grund dürfte die harte Konkurrenz in Ankum sein. Auf die Erweiterung des Ankumer Einkaufszentrums westlich des Orts und den Plänen für das Lidl-Einkaufszentrum hatte der Meppener Konzern vor wenigen Jahren noch kämpferisch reagiert: Er kaufte das Marktgebäude am Ostrand des Ortes, das er knapp zwei Jahrzehnte schon gemietet hatte, riss es ab und baute neu.

Dass das regionale Marktimperum der Gebrüder Cordes wirtschaftlich immer mehr unter Druck geriet, zeichnete sich zugleich immer deutlicher ab. 2009 etwa zog sich Coma aus Fürstenau zurück, vor wenigen Monaten schloss die Filiale in Bippen.

Spannend könnte die weitere Entwicklung für Alfhausen werden. Dort ist Coma Platzhirsch, warnt aber vor einer Schließung, falls die Gemeinde die Ansiedlung eines Netto-Discountmarktes zulässt.

Die Mehrheit des Gemeinderates ließ sich nicht beeindrucken. Die unsichere wirtschaftliche Situation bei Coma mache eine Sicherung der Grundversorgung durch einen zweiten Markt notwendig, hieß es, als jüngst der Gemeinderat grünes Licht für die Baugebietsplanung für den neuen Markt gab.


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