Vorstoß der Jungen Union AG für Polit-Azubis in Bersenbrück?

Von Martin Schmitz

Warben in Bersenbrück für die JU-Jugendinitiative: Niklas Everding und Dennis Lindemann. Foto: Junge UnionWarben in Bersenbrück für die JU-Jugendinitiative: Niklas Everding und Dennis Lindemann. Foto: Junge Union

Bersenbrück. Als Ehrengäste saßen zwei Vertreter der Verbände der Jungen Union in der Runde der Mitglieder des Bildungsausschusses, als der am Dienstag in Bersenbrück tagte. Dennis Lindemann und Niklas Ewerding vertraten dort ihr Anliegen: Sie wollen Jugendliche mit einer Arbeitsgemeinschaft für Politik begeistern.

Samtgemeindebürgermeister Horst Baier begrüßt den Vorstoß. Ohne die Schule könne die gewünschte Arbeitsgemeinschaft aber nicht funktionieren. Deshalb sollten nun die Oberschulen in Bersenbrück und Ankum und das Gymnasium und die Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück gefragt werden, ob sie an dem Projekt teilnehmen werden. Dann solle gemeinsam mit den Schulen ein Konzept entwickelt werden.

„Wir wollen Jugendliche nicht nur für die Kommunalpolitik interessieren, sondern für die Politik allgemein,“ erklärt Dennis Lindemann. Am liebsten würden die Jugendlichen das „Bramscher Modell“ einführen. In der Nachbarstadt begleiten erfahrene Kommunalpolitiker als Mentoren je einen politikinteressierten Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft, nehmen ihn mit in eine Sitzung ihrer Fraktion, in einen Fachausschuss und den Stadtrat. Die Junge Union würde das Grundgerüst gern um einen Besuch im Landtag ergänzen, fügt Niklas Everding hinzu.

Als s Ausschussvorsitzender begrüßt auch Franz Buitmann (CDU) die JU-Initiative. Vor Jahren habe die Samtgemeinde schon einmal die Bildung eines Jugendparlaments angeregt, sagtt er. Dies hätten die Schulen aber angelehnt, weil es ihnen zu arbeitsaufwendig erschienen sei. Vielleicht sei nun ein neuer Anlauf über die Arbeitsgemeinschaft möglich.