Erste Schule im Nordwesten Ein Elektroauto für die BBS Bersenbrück

Von Wilhelm Brüggemann

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Bernd Heinemann (Zweiter von links), Vorsitzender des BBS-Fördervereins, übergab den Schlüssel an Manfred Briesemeister, Kfz-Experte der BBS. Mit dabei sind die Mitglieder des Fördervereins Franz-Josef Fehrmann (links), Heribert Lohbeck, Ute Schlötke sowie der Landesfachberater für Fahrzeugtechnik an berufsbildenden Schulen (Dritter von rechts) sowie der stellvertretende Schulleiter der BBS Bersenbrück Norbert Böhmer (rechts).Foto: BrüggemannBernd Heinemann (Zweiter von links), Vorsitzender des BBS-Fördervereins, übergab den Schlüssel an Manfred Briesemeister, Kfz-Experte der BBS. Mit dabei sind die Mitglieder des Fördervereins Franz-Josef Fehrmann (links), Heribert Lohbeck, Ute Schlötke sowie der Landesfachberater für Fahrzeugtechnik an berufsbildenden Schulen (Dritter von rechts) sowie der stellvertretende Schulleiter der BBS Bersenbrück Norbert Böhmer (rechts).Foto: Brüggemann

Bersenbrück. Berufsausbildung auf der Höhe der Zeit. Diesen Anspruch lösen die BBS Bersenbrück auch im Bereich der Fahrzeugtechnik einmal mehr ein. Zu dem bereits vorhandenen BMW-Hybridfahrzeug kommt jetzt ein lupenreines Elektroauto, ein Mitsubishi iMiev; zum schulischen Fuhrpark hinzu. Möglich macht dies der Förderverein der Schule, der das Fahrzeug finanzierte.

Bernd Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Bersenbrück und Vorsitzender des Fördervereins , ist selbst begeisterter E-Biker. Er sieht gerade im ländlichen Bereich große Chancen für eine Elektromobilität, wenn das Preis-Leistungsverhältnis der entsprechenden Fahrzeuge stimme. „Die Region entwickelt sich wirtschaftlich sehr vielversprechend. Dazu braucht man eben auch qualifizierte Arbeitskräfte, und da leistet die örtliche Berufsschule einen wichtigen Beitrag“, so Heinemann.

Der eigens angereiste Landesfachberater Fahrzeugtechnik für berufsbildende Schulen, Tilman Diepholz-Seeger, bestätigte die Richtigkeit der Investition. Er sieht einen grundlegenden Wandel, der durch immer schnellere Innovationszyklen gekennzeichnet sei und wozu auch die Elektro- und Hybridfahrzeuge zählten. Er führte aus, dass 2010 noch keine berufsbildende Schule in Niedersachsen ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug zu Ausbildungszwecken besessen habe, inzwischen aber acht bis zehn von insgesamt 65 berufsbildenden Schulen solche Fahrzeuge ihr eigen nennen könnten. Der stellvertretende Schulleiter der BBS Bersenbrück, Norbert Böhmer, freute sich darum besonders, dass zum Hybrid-BMW nun das Elektroauto von Mitsubishi hinzugekommen sei.

Die BBS ist damit die erste Schule im gesamten Nordwesten, die einen solchen Fuhrpark vorweisen kann. Darum bedankte sich Böhmer ausdrücklich bei Franz-Josef Fehrmann. Der Gehrder Autohändler, selbst Mitglied des Fördervereins, hat das gebrauchte Fahrzeug deutlich unter Marktwert verkauft. Und Böhmer betonte noch einen weiteren Aspekt: „Anders als unser Hybridfahrzeug, das ausschließlich zu Ausbildungszwecken in der schuleigenen Werkstatt verwendet werden darf, ist das Elektroauto für den Straßenverkehr zugelassen“

Durch eine entsprechende Beschriftung sei es so auch ein mobiler Werbeträger für die BBS, wenn es zu Dienstfahrten eingesetzt werde.


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