Ehrung von Mitgliedern DRK-Kreisverband Osnabrück-Nord zieht positive Bilanz

In der Kreisverbandsversammlung des DRK-Kreisverbandes Osnabrück-Nord ehrte Vorsitzender Bernd Heinemann (Zweiter von links) verdiente langjährige Mitglieder. Foto: Franz BuitmannIn der Kreisverbandsversammlung des DRK-Kreisverbandes Osnabrück-Nord ehrte Vorsitzender Bernd Heinemann (Zweiter von links) verdiente langjährige Mitglieder. Foto: Franz Buitmann

Altkreis Bersenbrück. Es galt, Bilanz zu ziehen und langjährige Mitglieder zu ehren in der Kreisverbandsversammlung Osnabrück-Nord des Deutschen Roten Kreuzes.

Nachdem Vorstandsvorsitzender Bernd Heinemann eingangs erfreut hatte feststellen können, dass 13 Ortsvereine der Einladung gefolgt waren, zeichnete er Helga Buning für mehr als 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit einer Urkunde und dem DRK-Ehrenzeichen aus, Sie sei seit 1964 Mitglied und bereits 1965 zur Vorsitzenden des Ortsvereins Bippen gewählt worden, dem sie bis heute eng verbunden sei.

Aus dem Bereich der DRK-Bereitschaft ehrte er für fünf Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit Daniel Küthe und Martin Rohatsch, für zehn Jahre Sonja Jülich und für 15 Jahre Uwe Rieck, Elmar Tepe und Silke Lüken. Sie alle seien das „Aushängeschild“ des DRK, durch ihren Einsatz bei Sanitätsdiensten auf verschiedenen Veranstaltungen wie Reitturnieren, Laufveranstaltungen, aber auch Konzerten und Betriebsfeiern verträten sie das DRK in der Öffentlichkeit.

Für 25 Jahre ehrte Heinemann Lars Kreie, der 1989 in das Jugendrotkreuz eintrat, 1993 in das DRK überging, die Ausbildung zum Gruppen- und Zugführer machte, seit 2000 Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretender Zugführer der Einsatzeinheit und zudem Vorsitzender des OV Bramsche seit 2007 ist, sowie Peter Marx, der 1989 in das Jugendrotkreuz eintrat, 1991 in das DRK überging, die Ausbildung zum Gruppen- und Zugführer machte, seit 2000 stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter und Zugführer Einsatzeinheit, SEG-Leiter und außerdem seit 2007 stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Bramsche ist.

Heinemann fasste den Tätigkeitsbericht des Vorstandes und der erkrankten Geschäftsführerin Elke Stönner zusammen. 2013 sei das Altenheim Henry Dunant in Ankum zu 97,44 Prozent, das Richard-Hengst-Haus in Fürstenau zu 93,74 Prozent ausgelastet gewesen. Insgesamt seien 32 Container aufgestellt, aus denen im Berichtsjahr 2013 insgesamt 72800 Kilogramm Altkleider gesammelt worden seien.

2013 seien im Kreisgebiet insgesamt 119 Blutspendetermine durchgeführt worden. Im Kreisverbandsgebiet hätten im vergangenen Jahr 8304 Bürger Blut gespendet.

Ende 2013 habe der DRK-Kreisverband 4237 Mitglieder gehabt. Unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes wirkten 16 Ortsvereine mit.

Der DRK-Ortsverein Quakenbrück richte einmal wöchentlich ein Schulfrühstück in der Hasetal-Schule aus. Außerdem werde monatlich in der Geschäftsstelle ein Frühstück für Bedürftige, Erwerbslose und Freunde angeboten.

Auch die Ortsvereine Menslage und Vörden richten ein gesundes Frühstück in Schule und Kindergarten aus. Der DRK-Shop unter Leitung von Katrin Heinemann in Ankum werde gut angenommen.

Große Bedeutung habe der Bereitschaftsdienst des DRK. Die Einsatzzahlen blieben stabil und lägen auf einem sehr hohen Niveau in Bezug auf die verhältnismäßig wenigen Einsatzkräfte.

Den Dank der Kommunen für die Arbeit des DRK-Kreisverbandes überbrachte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bersenbrück, Franz Buitmann.