Grabsteine nun Gedenksteine Heimatverein Ankum ehrt verdiente Bürger

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Guter Platz für die Gedenksteine: Pastor Ansgar Stolte sowie Franz Wellmann, Heinz Meyer, Franz Feldkamp und Erwin Küdde vom Heimatverein Ankum zeigten sich zufrieden über die gemeinsam gefundene Lösung auf dem Ankumer Friedhof.

            

              
              Foto: Thomas OeverhausGuter Platz für die Gedenksteine: Pastor Ansgar Stolte sowie Franz Wellmann, Heinz Meyer, Franz Feldkamp und Erwin Küdde vom Heimatverein Ankum zeigten sich zufrieden über die gemeinsam gefundene Lösung auf dem Ankumer Friedhof. Foto: Thomas Oeverhaus

to Ankum. Die alten Grabsteine von Clemens Möllenbrock und Wilhelm Hardebeck haben auf dem Ankumer Friedhof an der Kastanienallee dank der Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins nun auf Dauer einen würdigen Platz gefunden. Ihre eigentlichen Gräber sind schon seit längerer Zeit nicht mehr vorhanden, das ehrende Andenken an die beiden verdienten Ankumer Bürger soll aber durch die Grabsteine erhalten werden.

Clemens Möllenbrock (1840–1926) wirkte über fünf Jahrzehnte als Lehrer und Konrektor der „Höheren Bürgerschule zu Ankum“, aus der später die Mittelschule (Realschule) entstand. Sein gesamtes Arbeitsleben hindurch war er in Ankum tätig und engagierte sich auch ehrenamtlich, beispielsweise als Küster, Organist sowie als Schiedsmann für das Kirchspiel Ankum.

Wilhelm Hardebeck (1843–1929) gehört zu den herausragenden Heimatforschern und -schriftstellern im Raum Ankum. Über Jahrzehnte hat er die Geschichte seines alten Heimatortes, aber auch des Osnabrücker Nordlandes erforscht und zahlreiche Artikel verfasst.

Hardebeck gehörte auch zu den Gründern des „Vereins für Geschichte und Altertumskunde im Hasegau“.

Einvernehmen hergestellt

Erwin Küdde vom Vorstand des Heimatvereins zeigte sich froh, dass mit der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Ankum Einvernehmen hergestellt werden konnte, um die beiden alten Grabsteine auf Dauer auf dem Friedhof belassen zu können. Küdde dankte Pastor Ansgar Stolte ausdrücklich für das Entgegenkommen und bezog dabei besonders auch Ralf Gramann in seinen Dank mit ein. Der hatte als Mitarbeiter der St.-Nikolaus-Kirchengemeinde und ausgewiesener Heimatfreund die in die Jahre gekommenen Grabsteine gründlich gereinigt und instand gesetzt.


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