Vorstellungsgottesdienst Stefanie Lohmann ab 1. Oktober neue Pastorin in Gehrde

Stefanie Lohmann ist neue Pastorin in Gehrde. Foto: privatStefanie Lohmann ist neue Pastorin in Gehrde. Foto: privat

pm/jp Gehrde. Am Sonntag, 5. Oktober, wird um 14 Uhr im Erntedankgottesdienst Stefanie Lohmann der Gemeinde als neue Pastorin vorgestellt. Diese Vorstellung der Pastorin auf Probe übernimmt Anke Kusche aus Fürstenau als stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Bramsche.

Nach der Verabschiedung von Pastor Helmut Schrader am 22. Juni wird die in Gehrde hinterlassene Lücke bereits nach gut drei Monaten wieder geschlossen. Ab dem 1. Oktober ist Stefanie Lohmann als Pastorin in Probe vor Ort, und damit endet die Vertretungszeit für Pastor Jürgen Kuhlmann aus Bersenbrück, dem dafür der Dank der Gemeinde gilt.

Die Kindergottesdienstkinder sind am Sonntag ebenso im Gottesdienst zu hören und zu sehen wie die Gitarrengruppe und der Chor „Gehrder Stimmen“. Nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Empfang im Jugendheim.

Im Gemeindebrief stellte sich die neue Pastorin bereits den Gehrdern einmal vor. Ihr Weg zur Gemeindepastorin begann konkret gleich nach dem Abitur mit dem Theologiestudium in Leipzig und hauptsächlich in Göttingen. Die praktische Ausbildung, das Vikariat, machte sie in Wagenfeld bei Diepholz. „Es waren zwei tolle Jahre, die mich noch einmal in meinem Berufswunsch bestätigt haben“, blickt die neue Gehrder Pastorin zurück.

Das vielfältige Arbeitsfeld, die enge Verbindung von Glaube, Leben und Beruf, sowie der Austausch und die Begegnung mit Menschen aller Altersstufen reizen die junge Frau. Nach dem zweiten Examen entschloss sie sich für ein Sondervikariat am Gottesdienstinstitut Hildesheim im Arbeitsbereich Kindergottesdienst.

„Meine Bindung zur Kirche fing über den Kindergottesdienst an und verfestigte sie. Bis heute ist dies deshalb auch ein besonderes Herzensanliegen von mir“, so die 34-Jährige. In dem Jahr in Hildesheim habe sie vieles vertieft, was letztlich für die gesamte Arbeit in der Gemeinde nützlich und bereichernd sein könne.

Übrigens lernte sie dort auch Anne Schrader kennen, die ja nun wiederum in ihrem Heimatgebiet Pastorin ist. „Wie das Leben und Gott so spielen“, meint Lohmann, deren Elternhaus in einem kleinen Dorf namens Wangelnstedt bei Holzminden im Weserbergland liegt – dörfliche Strukturen sind der neuen Gehrder Pastorin also durchaus bekannt.

Da sie im Vorfeld in Gehrde sofort Engagement und Hilfsbereitschaft und ein gutes Miteinander erleben durfte, blickt Stefanie Lohmann zuversichtlich „auf unsere gemeinsame Zeit“.


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