Zwei Gegenstimmen im Gemeinderat Dem Nettomarkt in Alfhausen einen Schritt näher

Von Margarete Hartbecke

Die nächste Hürde hat der Netto-Markt in Alfhausen genommen. Foto: ArchivDie nächste Hürde hat der Netto-Markt in Alfhausen genommen. Foto: Archiv

Alfhausen. Eine weitere Etappe auf dem Weg zum Netto-Markt an der Gosestraße ist geschafft. Der Rat der Gemeinde Alfhausen stimmte am Dienstagabend bei zwei Gegenstimmen dem Abwägungs- und Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 44 „Sondergebiet Gosestraße“ zu. Mit der in Kürze folgenden öffentlichen Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses liegen dann die Voraussetzungen für die Erteilung einer Baugenehmigung vor.

Einstimmig fielen zwei andere Beschlüsse aus: Der Rat sprach sich für die Beleuchtung der Bushaltestelle am Lokenberg aus. Voraussichtlich werde sie noch in diesem Winter installiert. Außerdem stimmten die Ratsmitglieder den Vorschlägen für den geänderten Vertrag mit der oleg-Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft zu. Die oleg ist ein Servicepartner des Landkreises Osnabrück und hilft, wenn Gewerbeflächen und –immobilien beschafft werden sollen.

Zügig abgearbeitet wurden die Tagesordnungspunkte der Ratssitzung. Das galt auch für den Bericht des Bürgermeisters Klaus Wübbolding. Der Inhalt in Stichpunkten:

Hallenbad: Seit einer Woche ist das renovierte Hallenbad schon in Betrieb. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten. Am Freitag, 26. September, erfolgt die offizielle Einweihung.

Kirmes: Am Wochenende findet die Alfhausener Kirmes statt. Eröffnet wird sie am Samstag, 27. September, um 18 Uhr. Wübbolding lud auch zum Kirmesball auf dem Saal Sauerland um 20 Uhr ein. Der Ball habe sich in den letzten Jahren wieder erfreulich gut entwickelt.

Aussichtsplattform: Die Gemeinde Alfhausen hat sich beim Kreisheimatbund für die Errichtung einer Aussichtsplattform beworben, nachdem es am ursprünglich vorgesehenen Platz in Tütingen zahlreiche Bedenken gab. Auch wenn es noch weitere Bewerber gebe, zeigte sich Wübbolding zuversichtlich. Denn vom Goldhügel, auch Hexenboll genannt, sei der Blick auf die Endmoränenlandschaft einzigartig.

Ilek-Förderprogramm: Die vier Samtgemeinden des Nordkreises wollen auch in Zukunft ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (Ilek) erstellen. Dessen Projekte können mit staatlichem Geld gefördert werden. Wübbolding hofft, dass die Dorferneuerung in den neu gebildeten Arbeitskreisen aufgegriffen wird. Zur Auftaktveranstaltung am Dienstag, 30. September um 19 Uhr im Saal Hilker in Bersenbrück ist auch die Bevölkerung eingeladen.

Ausbilder des Jahres: Wübbolding gratulierte Bernhard Tellen, der auf dem Unternehmertag als Ausbilder des Jahres 2014 im Nordkreis ausgezeichnet wurde.


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