Hauptpreis geht nach Friesoythe Quietscheentchen-Alarm auf der Hase in Bersenbrück


rr Bersenbrück. Das bekannte Kinderlied „Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh“ galt am Sonntag nicht beim Entenrennen auf der Hase im Bersenbrücker Stadtwald Hemke, als der Rotary Club Bersenbrück Altkreis rund 1500 Enten auf die Reise schickte. Denn die vielen Donald Ducks stellten sich als absolut kentersichere und immer aufrecht schwimmende Badeenten heraus.

Dies zeigten sie auch, nachdem die Helfer mithilfe einer Plane bei „null“ die große Entenschar ins Hasewasser „platschen“ ließ. Das mitzählende und zahlreich erschienene Publikum begleitete den Countdown des zum vierten Mal nach 2010 durchgeführten Entenrennens. Nach dem Start färbte sich der Hasearm gelb. Bedenken von Umweltschützern waren aber nicht angebracht, denn alle possierlichen Plastik Enten („Race-Ducks“) wurden nach dem Rennen von DLRG- und Feuerwehr-Booten, die von Rotary-Mitgliedern gesteuert wurden, wieder aus dem Wasser gefischt.

Die Spannung war groß. Welche Ente würde es als erste ins Ziel bei der Brücke beim Kreismuseum schaffen und damit den Hauptgewinn, einen Reisegutschein, erschwimmen? Vom Ufer aus wurden sie von vielen „Entenbesitzern“, die darauf hofften, dass sich ihre Rennente durchsetzen würde, „angefeuert“. Entsprechend gespannt hörten die Gäste den Kommentaren von Karl-Heinz Schnebel zu, der, in einem schaukelnden Boot sitzend und mit einem Megaphon ausgestattet, die Nummern der führenden Enten nannte und dem Rennen so seine ganz eigene Note verlieh. Durch die an diesem Tage leicht vorhandene Strömung entwickelte sich ein fast 45-minütiger, spannender Kampf um den ersten Platz.

Beim Entenrennen kam es nicht nur auf die Schnelligkeit an, sondern auch auf die Zielgenauigkeit. Denn nicht die schnellste Ente gewann, sondern diejenige, die als erste durch das Zielloch schwamm. Dadurch entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und es ging jedes Mal ein Raunen durch die Menge, wenn eine der kleinen gelben Rennenten knapp an dem Loch vorbeischwamm. Doch dann war es so weit. Die Nummer 1190 trotzte der Strömung, welche die Enten fast immer zu weit an das eine oder andere Ufer trieb, und schwamm nach rund 40 Minuten durch das Siegerloch.

Die Siegerehrung auf der Rathausbühne übernahmen Clubpräsidentin Christina von Auenmüller sowie die Pastpräsidenten Hubert Siemer und Gerd Beckmann. Über den Hauptgewinn, einen Reisegutschein in Höhe von 300 Euro, darf sich Carl Meiners aus Friesoythe freuen. Der zweite Preis ging an Ann-Sophie Swagemakers – ein Gutschein in Höhe von 200 Euro von der Firma Rad und Spiel Reinhold Grewing. Über den dritten Preis freute sich Hermann Wolke – ein Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro, der in vielen Geschäften in der Samtgemeinde Bersenbrück individuell eingelöst werden kann. Alle anderen Rennscheinbesitzer nahmen an einer Verlosung teil, bei der Glücksfee Michael noch attraktive hochwertige Gewinne zog. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen informiert.

Die Rotarier dankten in diesem Zusammenhang der Kreissparkasse Bersenbrück für den Hauptgewinn, dem Reisebüro Kopka, Spielwaren Grewing, der Artland-Apotheke Siemer, den Artland Dragons, der Praxis Lucia Beckmann und dem Wasserverband Bersenbrück für die zur Verfügung gestellten Preise. Mit dem Reinerlös des Entenrennens, dessen Höhe bei Veranstaltungsende noch nicht bekannt war, wird der Rotary Club Bersenbrück Altkreis Lesekisten für alle Grundschulen in den Samtgemeinden Artland, Bersenbrück und Fürstenau anschaffen.


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