„Luftgutschriften“ erspielt Bersenbrücker Feuerwehr gewinnt Stadtwette


rr Bersenbrück. Die Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück hat es geschafft, eine Hüpfburg mit einem Fassungsvermögen von 90100 Litern per Muskelkraft aufzublasen, und so die Stadtwette beim Kartoffelmarkt gewonnen.

Bürgermeister Christian Klütsch hatte vor der Stadtwette am Samstagnachmittag den diesjährigen Kartoffelmarkt eröffnet. Sein Dank vorweg galt dem gesamten Vorstand der Fördergemein-schaft „Aktuelles Bersenbrück“ mit Andreas Wiegmann als Vorsitzenden an der Spitze. Eingeschlossen in diesen Dank waren auch die Organisatoren im Hintergrund, die Künstler und Schausteller sowie die Verwaltung und der Bauhof. Auch Stadtdirektor Horst Baier bedankte sich bei den Initiatoren der Fördergemeinschaft. Wiegmann betonte, dass die schon früher ausgelegte Aussage zu „BSB = Bersenbrück bietet stets etwas Besonderes“ auch in diesem Jahr wieder gelte.

Mit lautem Getöse waren die geforderten acht Feuerwehrfahrzeuge sowie 47 statt der geforderten 40 Feuerwehrkameraden in Einsatzkleidung in die Bramscher Straße angerückt. Damit war schon der eine Teil der Wette erfüllt. Als Moderatoren der Wette fungierten Bürgermeister Christian Klütsch und ein Mitarbeiter der Firma Joylight Entertainment. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Musikverein Rote Heide.

Die Fördergemeinschaft wettete, dass die Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück es nicht schafft, eine Hüpfburg mit Muskelkraft innerhalb von 90 Minuten so weit aufzublasen, dass mindestens zwei Kinder für 60 Sekunden darin hüpfen können, ohne dass die Hüpfburg zusammenfällt.

Als Erleichterung wurden Spiele für die Zuschauer angeboten, die dazu animierten, ein paar tolle Preise zu gewinnen und der Feuerwehr zu zeigen, wie sie die zusätzlichen Spiele und Aufgaben lösen könnten. Dadurch konnte die Feuerwehr etwas Kompressorluft gewinnen, um sich eine gewisse Unterstützung zu holen für die bereits vorhandenen 15 Doppelhub-Luftpumpen, wobei jede Pumpe pro Hub drei Liter schafft.

Die erste Zusatzaufgabe lautete: 15 Feuerwehrleute stehen im Kreis hintereinander und setzen sich jeweils auf die Oberschenkel des Vordermannes. Die Aufgabe ist gewonnen, wenn jeder beim Hintermann auf dem Oberschenkel sitzt und der Kreis für 10 Sekunden gehalten wird. Hier gewann die Feuerwehr die ersten zehn Sekunden für den Lüfter, was 2,8 Kubikmeter Luft entspricht.

Sechs weitere zusätzliche Aufgaben gab es im weiteren Verlauf des Nachmittages. Hierzu zählte unter anderem, dass drei Feuerwehrkameraden mithilfe einer mitgebrachten Kübelpumpe als Wasserquelle sechs Kartoffeln mittels eines Wasserstrahls von einem Balken in einen Behälter befördert werden mussten. Dies war die einzige Aufgabe, die die Feuerwehr nicht schaffte und somit keine zusätzliche Luft erspielen konnte.

Insgesamt konnte sich die Feuerwehr 55 Sekunden erspielen. Dies trug mit dazu bei, dass die Wette schließlich gewonnen werden konnte und mehr als sechs Kinder sich über eine Minute in der Hüpfburg aufhalten konnten, ohne dass sie in sich zusammensackte.

Aber als Lohn für die 90-minütige Plackerei mit den Luftpumpen gab es schließlich einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bersenbrück.