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Quakenbrück lässt Chancen aus Schmeichelhafter Sieg für Bersenbrück im Derby

Von Yannick Richter

<em>Philipp Seggelmann</em> ließ Quakenbrücks Torwart Till Puncak auf dem Weg zum 2:0 für Bersenbrück keine Chance. Foto: Rolf Kamper,Philipp Seggelmann ließ Quakenbrücks Torwart Till Puncak auf dem Weg zum 2:0 für Bersenbrück keine Chance. Foto: Rolf Kamper,

Bersenbrück. In der Nachholpartie vom ersten Spieltag hatte der TuS Bersenbrück am Mittwochabend den Nachbarn SC Quakenbrück zu Gast. Erwartungsgemäß behielten die Hausherren die Oberhand im Derby und gingen nach 90 Minuten mit 2:0 als Sieger vom Platz.

Allerdings war das Spiel keinesfalls so, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von einem schmeichelhaften Sieg für Bersenbrück.

„In der ersten Halbzeit war es weitestgehend ein ausgeglichenes Spiel, in der zweiten Hälfte war Quakenbrück besser. Da haben wir eine Menge Glück gehabt“, gibt Bersenbrücks Trainer Frank Baier an.

Nach einer Standardsituation stand der eingewechselte Aldin Hadzic (57. Minute) goldrichtig und schob den Abpraller zum 1:0-Führungstreffer ein. Nachdem die Gäste alles nach vorne warfen, nutzte Kapitän Philipp Seggelmann (90. Minute) in der Schlussminute den Raum, um nach einem Konter das 2:0 zu erzielen.

„Wir haben ein super Spiel gezeigt. Das gibt Selbstvertrauen für die Zukunft“, analysiert Quakenbrücks Coach Dzemil Bajric die Niederlage. „Wir hatten genügend Torchancen für mehrere Spiele. Doch wie in den letzten Spielen haben wir keine Tore geschossen, und so holt man keine Punkte. Jan Hüring hat im Bersenbrücker Tor überragend gehalten. Es ist schade, aber die Niederlage wirft uns nicht um“, so Bajric weiter.