„Wenn die Kleinen einen anlächeln, geht die Sonne auf“ Kettenkamper Kinderkrippe eingeweiht

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Einen Weggen gab es als Schlüssel. Von links: Angelika von Clausewitz, Horst Baier, Anke Johanning, Ansgar Stolte, Marco Ehlmann, Ludger Frye, Reinhard Wilke. Foto: SamtgemeindeEinen Weggen gab es als Schlüssel. Von links: Angelika von Clausewitz, Horst Baier, Anke Johanning, Ansgar Stolte, Marco Ehlmann, Ludger Frye, Reinhard Wilke. Foto: Samtgemeinde

Kettenkamp. Der St.- Christophorus-Kindergarten in Kettenkamp hat seit Januar eine Krippe für unter Dreijährige. Jetzt feierten Erzieherinnen, Kinder, Träger und Gäste die Einweihung.

Leiterin Anke Johanning berichtete laut einer Presseerklärung der Samtgemeinde Bersenbrück über erste Erfahrungen mit den zwölf Kindern, die von drei Fachkräften betreut werden. „Wenn die Kleinen einen anlächeln, dann geht die Sonne auf. Der Name Sonnengruppe passt also in jedem Fall“, erläuterte sie. Zumal die Namen der Gruppen des Kindergartens – Wolkengruppe, Sternengruppe, Regenbogengruppe – die Nähe zum Himmel über Kettenkamp quasi vorgäben. Pfarrer Ansgar Stolte entlockt dies ein zustimmendes Lächeln. Mit der evangelischen Pastorin Angelika von Clausewitz segnete er die neue Krippe. Würde man die Anstrengungen der Bauphase in ein Diagramm einordnen, so Stolte, wären die Koordinaten Werte und Kooperation die entscheidenden Faktoren, lobte der Pfarrer die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dazu gehörten neben Kirchengemeinde und Bistum auch die Samtgemeinde Bersenbrück und die Gemeinde Kettenkamp, hatte zuvor Bürgermeister Reinhard Wilke erklärt.

Rund 200000 Euro und damit etwa die Hälfte der Gesamtkosten zahlt allein Kettenkamp für den Anbau, die andere Hälfte fließt von Samtgemeinde, Bistum und aus Bundes- und Landesmitteln. „Wir mussten Tafelsilber verkaufen, brauchten aber keinen Kredit für den Krippenbau aufzunehmen“, formulierte es Bürgermeister Wilke. Mit Krippe, Kita und Ganztagsschule sei Kettenkamp gut aufgestellt, das werde auch bei Anfragen zum Neubaugebiet deutlich. „Die Investitionen in die Infrastruktur der Samtgemeinde sind wichtig, damit Familien Arbeit und Kinder miteinander verbinden können und sich hier wohlfühlen“, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Horst Baier.

Architekt Ludger Frye, der mit Bauplaner Marco Ehlmann teilnahm, betonte, dass die Sicht aus Kinderaugen wichtig bei der Planung gewesen sei. In sieben Monaten Bauzeit seien ein großer Raum im Erdgeschoss entstanden und eine , zumindest aus Kinderaugen, riesige Empore im Obergeschoss mit viel Licht und Bewegungsmöglichkeiten. Der obligatorische Schlüssel, der zur Einweihung überreicht wurde, war Backwerk: ein Weggen, gebacken extra für die Kitakinder, wie Frye betonte. Die hatten sich die leckere Gabe auch gut verdient, da sie zuvor die Gäste mit Liedern begeistert hatten, die jede der drei Kitagruppen mit viel Schwung vortrug.


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