Wassersport bleibt unverändert Dubbelausee ist nicht Alfsee – Torbecke wehrt sich

Axel Torbecke (l.) gibt auf seiner Wasserskianlage kräftig Starthilfe. Foto: BN-Archiv/Johannes KapitzaAxel Torbecke (l.) gibt auf seiner Wasserskianlage kräftig Starthilfe. Foto: BN-Archiv/Johannes Kapitza

Rieste. Axel Torbecke tritt die Flucht nach vorne an. Er wehrt sich. Nun auch lautstark. Denn zu häufig werden ihm der inzwischen spürbar eingeschränkte Wassersport (Segeln/Surfen/Rudern) auf dem großen Alfsee und sein unverändertes Wassersportangebot auf dem Dubbelausee „gleich nebenan“ von einzelnen Bürgern und einigen Medien in einen Topf geworfen.

Rund 200 m Luftlinie und ein Deich trennen beide Gewässer nahe der großen Campingplatzanlage, dem Hotel Piazza und den Ferienhäusern in Rieste. „Beim auszuweisenden Naturschutzgebiet geht es allein um den Alfsee. Unser Wasserskiangebot am Dubbelausee und das Baden bei uns sind davon in keiner Weise betroffen“, stellt Torbecke als Betreiber der sogenannten StrandArena in einer schriftlichen Erklärung klar: „Der Dubbelausee wird nicht von naturschutzrechtlichen Maßnahmen betroffen sein.“ Hier bleibe, so Torbecke, alles beim Alten.

Vom Alfsee getrennt

Der Betreiber der beliebten StrandArena hat jedoch in den vergangenen Monaten bemerkt, dass mancherorts nicht ausreichend genug zwischen den beiden Gewässern differenziert werde. „Neukunden wurden dadurch von einem Erstbesuch abgehalten. Badegeäste nutzen andere Einrichtungen. Und Wasserski-Gruppenbuchungen sollten bereits wegen falscher Informationen abgesagt werden“, schildert Torbecke seine eher unschönen Erfahrungen: „Dies ist geschäftsschädigend.“

„Wir betreiben hier drei Wasserskianlagen und ein Strandbad am Dubbelausee“, stellt der umtriebige Geschäftsmann klar. Sein „kleiner“ See ist dabei etwa zehn Hektar groß.


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