Berufsaufbauschüler in den BBS Bersenbrück Quakenbrücker Klassentreffen in Bersenbrück

Von Wilhelm Brüggemann

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Bersenbrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Klassentreffen im Labor für Versorgungstechnik der BBS Bersenbrück. Die ehemaligen Berufsaufbauschüler (teilweise mit Ehefrauen): Hermann Take, Georg Kincher, Rudolf Dohm, Hans Muche, Ulrich Weiß und Gerhard Balinski (von links). Foto: Wilhelm BrüggemannKlassentreffen im Labor für Versorgungstechnik der BBS Bersenbrück. Die ehemaligen Berufsaufbauschüler (teilweise mit Ehefrauen): Hermann Take, Georg Kincher, Rudolf Dohm, Hans Muche, Ulrich Weiß und Gerhard Balinski (von links). Foto: Wilhelm Brüggemann

Bersenbrück. Sechs Herren, ab siebzig aufwärts, statteten der BBS Bersenbrück einen Besuch ab. Sie verbindet eine gemeinsame Vergangenheit als Schüler der Berufsaufbauschule Technik, die 1960 der „Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Berufsschule des Kreises Bersenbrück“ in Quakenbrück angegliedert wurde, Vorläufer der BBS .

Es ist exakt 50 Jahre her, dass sie die Schule mit Erfolg verlassen haben. Grund genug für ein Treffen nach all den Jahren. Im Bersenbrücker Kreisblatt vom 24. November 1962 ist Folgendes über die Berufsaufbauschule zu lesen: „Sie ist für befähigte Volksschulabsolventen bestimmt, die sich auf die Prüfung zum Nachweis der Fachschulreife vorbereiten.“ Um das zu schaffen, so heißt es weiter, „sind gute geistige Veranlagung, regelmäßiger Besuch des Unterrichts und eiserner Fleiß unerlässlich.“

Vor allen Dingen an Letzteres erinnerten sich die sechs nur zu gut. Der Unterricht fand in Abendkursen und an Samstagen statt über drei Jahre.

Dazu Hans Muche aus Quakenbrück: „Wer nicht in Quakenbrück wohnte, reiste meistens mit dem Fahrrad an und war erst gegen Mitternacht wieder zu Hause. Und natürlich musste man am nächsten Tag zur Arbeit.“ Im wahrsten Sinne des Wortes eine harte Schule.

Aber die Mühe hat sich für die allermeisten gelohnt. Sie machten ihren Weg als Bauingenieure, Betriebs- und Amtsleiter oder auch Berufsschullehrer. Und zwei im Nordkreis bekannte, aber leider zu früh verstorbene Firmengründer waren auch in der Klasse: Heinz-Jochen Menslage, der in Fürstenau ein Autohaus eröffnete, und Franz-Josef Meurer, Urvater der Meurer Verpackungssysteme GmbH in Fürstenau.

Von Koordinator Frank Puls ließen sich die sechs die jetzige Berufsschule des Nordkreises zeigen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN