Friedhofskapelle eingeweiht – 40 Jahre Gemeindehaus Bonnusgemeinde Bersenbrück feiert doppelt


Bersenbrück. Die evangelische Bonnusgemeinde in Bersenbrück konnte am vergangenen Samstag zweimal feiern. Zunächst besteht das Gemeindehaus neben der evangelischen Kirche in der Bersenbrücker Mittelstraße Ecke Bahnhofstraße seit 40 Jahren. Zudem konnten die evangelischen Christen einen Anbau an die Friedhofskapelle „An der Freude“ mit einer Andacht einweihen.

„Die Kapelle musste dringend erneuert und erweitert werden“, erläuterte Pastor Jürgen Kuhlmann. Die Leichenkammern waren zu klein und veraltet für einen würdevollen Abschied von den Verstorbenen. Und die Friedhofskapelle bot zu wenig Platz für große Trauergesellschaften. Im neuen Anbau konnten jetzt auch bessere und behindertengerechte sanitäre Anlagen untergebracht werden. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch der Innenraum der Kapelle saniert und mit einer neuen Heizung versehen. Während der Bauphase konnte die Bonnuskirchengemeinde die nahe gelegene Friedhofskapelle der katholischen Kirchengemeinde St. Vincentius nutzen.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 200000 Euro. Ein Drittel finanzierte die Samtgemeinde Bersenbrück. Kleinere und größere Spenden kamen hinzu. „Wir gehen nicht ohne Hoffnung aus der Friedhofskapelle heraus“, sagte Kuhlmann in seiner Predigt. Er dankte allen, die bei der Erneuerung der Friedhofskapelle geholfen hatten.

Gefeiert wurde anschließend im Gemeindehaus, das in seiner heutigen Form seit 40 Jahren besteht. Es hat sich bewährt, denn die Zahl der Gemeindemitglieder ist in den vergangenen vier Jahrzehnten von rund 1300 auf heute weit mehr als 3000 gestiegen. Gast der Feier war auch Jürgen Grotjahn, der von 1969 bis 1997 Pastor der Bonnuskirchengemeinde war.

Weil auch die Kirche zu klein geworden war, wurde eine Verbindung zwischen Kirche, Gemeindehaus und Küsterhaus geschaffen, seither kann ein Teil des Gemeindehauses als Kirchenraum genutzt werden. Das Gemeindehaus lässt sich außerdem je nach Bedarf in drei kleinere Säle unterteilen und beherbergt heute die Küche und einen großen Gruppenraum.


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