Versammlung der Brandschützer Bahnunfall war für Feuerwehr Rieste sehr belastend

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Den Jahresbericht stellte Ortsbrandmeister Sven Kramer (rechts) vor. Unser Foto zeigt ihn mit Geehrten und Beförderten sowie Gästen der Versammlung. Foto: PrivatDen Jahresbericht stellte Ortsbrandmeister Sven Kramer (rechts) vor. Unser Foto zeigt ihn mit Geehrten und Beförderten sowie Gästen der Versammlung. Foto: Privat

Rieste. Die Feuerwehr Rieste besteht seit 80 Jahren. Gefeiert wird dies mit einem Tag der offenen Tür, der am 25. Mai stattfindet. Das erklärte Ortsbrandmeister Sven Kramer bei der Jahreshauptversammlung.

Vor der Vorschau auf die Termine 2014 blickte Kramer zunächst auf das vergangene Jahr zurück: 26 Brandeinsätze fuhr die Riester Wehr 2013, darunter waren in sechs Fällen Brandmeldeanlagen ausgelöst worden, drei Mal war nachbarschaftliche Löschhilfe gefragt und es gab 17 Brände . Hinzu kamen 29 Technische-Hilfe-Einsätze. Zusammen mit den Lehrgängen, Diensten und Übungen wurden insgesamt 6993 Stunden von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Rieste erbracht. Kramer erinnerte auch an gemeinsame Übungen mit benachbarten Feuerwehren sowie zwei Großbrände und den Einsatz bei einem Bahnunfall , der für alle Kräfte sehr belastend gewesen sei. Die Feuerwehr Rieste stehe mit 47 aktiven Kameradinnen und Kameraden gut da.

Manfred Buhr, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Altkreis Bersenbrück , ergänzte dazu, dass er sich immer freue, Kameradinnen innerhalb der Feuerwehr zu sehen. Der demografische Wandel erfordere dieses. Jedoch merkte er an, dass der Altkreis Bersenbrück stabile Zahlen habe, nicht zuletzt dank der Arbeit der Jugendfeuerwehren. Als nächste wichtige Aufgabe stehe die Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes für die Gemeinden an. Dieses zu erstellen erfordere viel Zeit, könne jedoch zur Verbesserung des Brandschutzes führen.

Für die Arbeit der Feuerwehr zum Wohle der Gemeinde bedankte sich Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl wie auch für die Samtgemeinde Bersenbrück deren Bürgermeister Horst Baier. Hüdepohl erklärte, dass die Gemeinde zusammen mit der Deutschen Bahn an einem Gesamtkonzept für die Bahnübergänge in Rieste arbeite, wobei geprüft werde, welche Übergänge wirklich gebraucht werden. Die Aufgaben der Wehr wachsen seiner Einschätzung nach stetig. Auch im Hinblick auf die geplante neue Autobahnabfahrt im Niedersachsenpark müsse geprüft werden, inwiefern die Feuerwehr dies technisch bewältigen könne.

Bei der Jahreshauptversammlung befördert wurden Timo Bosse und Tim Liening zum Feuerwehrmann sowie Christoph Wernke, Fabian Dirksmeyer und Jörn Vocke zum Oberfeuerwehrmann. Von Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke wurde Daniel Buck zum Löschmeister, Torsten Wendt zum Hauptlöschmeister und Frank Ewing zum Brandmeister befördert. Florian Geers wurde neu in die Feuerwehr aufgenommen. Samtgemeindebürgermeister Horst Baier übergab Josef Sube das niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Als „Feuerwehrmann des Jahres“ ausgezeichnet wurde Jörn Vocke für seine hohe Dienstbeteiligung und Einsatzbereitschaft.

Neben dem Tag der offenen Tür wurden weitere Termine bekanntgegeben: Auf Samtgemeinde-Ebene steht am 9. Mai der Verbandstag in Südmerzen an, ein Seniorennachmittag findet am 22. August in Gehrde statt. Am 3. Oktober richtet die Feuerwehr Rieste in der Gaststätte „Zur alten Küsterei“ erstmals ein Oktoberfest aus.


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