Eisenbahnjubiläum „Nikolaus-Express“ von Bersenbrück nach Ankum

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Passend in der Nikolausfarbe Rot verkehrt am ersten Adventssonntag der Nikolauszug zwischen Bersenbrück und Ankum. Foto VLOPassend in der Nikolausfarbe Rot verkehrt am ersten Adventssonntag der Nikolauszug zwischen Bersenbrück und Ankum. Foto VLO

Ankum. Zu ihrem 100. Geburtstag belebt die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn eine Idee der Bersenbrücker Werbegemeinschaft aus den Achtzigerjahren neu: Am 1. Dezember soll ein „Nikolaus-Express“ auf der Bahnlinie zwischen Ankum und Bersenbrück unterwegs sein.

Oder reagiert die kleine Eisenbahngesellschaft damit auf eine getürkte Nachricht, die im Frühjahr in den sozialen Netzwerken auftauchte? Damals hieß es, die Samtgemeinde Bersenbrück erwäge eine Wiederbelebung der Bahnstrecke, damit die Bersenbrücker, denen ja der Supermarkt abhanden gekommen war, in Ankum einkaufen könnten.

Aber Scherz beiseite: Die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn GmbH (ABE) feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen. Statt des Schienenverkehrs sind heute rot-weiße Kleinbusse auf den Straßen der Samtgemeinden Bersenbrück, Fürstenau und Artland unterwegs, die Gesellschafter der ABE sind. Als Geburtstagsgeschenk in eigener Sache, so eine Presseerklärung der ABE, soll es am 1. Dezember eine Zugverbindung auf der Strecke zwischen Bersenbrück und Ankum geben.

In Nikolaus-Rot soll ein Triebwagen „VT 98“ am Nachmittag des ersten Adventssonntags stündlich zwischen Bersenbrück und Ankum pendeln, 120 Personen finden darin Platz. Vier Haltstellen gibt es, verbunden mit lokalen Märkten und Adventsbasaren. Am Ankumer Bahnhof kann man in einer Ausstellungshalle Fotos und Zeitzeugnisse aus 100 Jahren ABE sehen. Von dort fährt ein Kleinbus der ABE zum Nikolausmarkt unterm Dom mit hübschen Buden und einem Karussell für Kinder.

Ein weiterer Halt ist der Bahnhof Ahausen zwischen Ankum und Bersenbrück. Der Schützenverein Asiwa und die Landjugend servieren dort Glühwein und frische Bratwürstchen.

In Bersenbrück lockt der Adventsbasar der Gemeinnützigen Werkstätten. Endstation ist der Bahnhof Bersenbrück. Von hier startet der Nikolauszug ab 13.45 Uhr stündlich, letztmalig um 17.45 Uhr. Fünf Minuten später hält er an den Werkstätten, zehn Minuten darauf in Ahausen. 25 Minuten später erreicht er Ankum, die Rückfahrt von dort ist ebenfalls stündlich, erstmalig um 14.20 Uhr, letztmalig um 18.20 Uhr.

Wer den Fahrplan genau studiert, stellt fest, dass der Nikolauszug von Bersenbrück nach Ankum fünf Minuten länger unterwegs ist als auf dem Rückweg – das liegt an der Steigung auf der Strecke. Auch der Nikolaus fährt mit und verteilt Süßigkeiten an die Kinder. Die Einzelfahrt kostet zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder bis 16 Jahre. Hin- und Rückfahrt kostet drei Euro/ 1,50 Euro.

Ermöglicht wird der Nikolauszug durch die Unterstützung der Gemeinde Ankum und der Stadt Bersenbrück sowie der Werbegemeinschaft Ankum, der ABE, der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO), sowie Nieporte und Hülsmann.


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