Positiver Standortfaktor Netzwerk für Familien in Bersenbrück

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„Spielen erwünscht“ – Familienfreundlichkeit dürfte ein Standortfaktor für Bersenbrück sein. Archivfoto:Julian Stratenschulte/dpa„Spielen erwünscht“ – Familienfreundlichkeit dürfte ein Standortfaktor für Bersenbrück sein. Archivfoto:Julian Stratenschulte/dpa

pm Bersenbrück. In der Samtgemeinde Bersenbrück hat ein Netzwerk für Familien seine Arbeit aufgenommen. Akteure aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wollen sich in der Samtgemeinde Bersenbrück noch intensiver als bisher verzahnen.

Rund 30 Teilnehmer aus regionalen Bildungsinstitutionen, sozialen Einrichtungen, dem Jugendamt des Landkreises sowie Personalverantwortliche örtlicher Firmen nahmen an der Gründungsveranstaltung teil. Samtgemeindebürgermeister Horst Baier verspricht sich von dem Netzwerk einen engeren Austausch mit dem Ziel, die Angebote für Familien an dem Bedarf auszurichten und die Qualität weiter zu steigern. „Vor allem bei den Unternehmen sind oftmals nur geringe Kenntnisse über die Angebote vorhanden. Für die Gewinnung von Arbeitskräften ist eine familienfreundliche Gemeinde sehr wichtig“, so Baier.

Unter der kompetenten Moderation von Vanessa Krüger von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) einigten sich die Teilnehmer zügig darauf, das zukünftige Netzwerk durch Gremien klar zu strukturieren. Eine Lenkungsgruppe wird die grundsätzliche Koordination übernehmen, einmal im Jahr werden alle interessierten Bürger und Bürgerinnen in einer Vollversammlung über die Fortschritte informiert. Darüber hinaus sind zwei Arbeitskreise (AK) gegründet worden, die in unterschiedlichen Bereichen die Basis der Netzwerkarbeit gestalten werden. „Familienfreundliche Rahmenbedingungen für Betriebe“ ist der Titel des einen AK, das Thema des anderen AK lautet „Lebensqualität für alle Generationen“.

Entstanden ist das neue Familien-Netzwerk in der Samtgemeinde als lokale Initiative aus dem Bundesprogramm „Anschwung für frühe Chancen“. Das gemeinsame Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung organisiert bis Ende 2014 den Aus- und Aufbau von 600 lokalen Initiativen für frühkindliche Entwicklung. Akteure bereits bestehender Netzwerke hatten sich schon 2012 getroffen, um über die Gestaltung von Entwicklungsbedingungen für Kinder zu sprechen.

Dabei hat sich die Idee der generationenübergreifenden Familienfreundlichkeit als positiver Standortfaktor thematisch herauskristallisiert. Diese Idee soll jetzt in den Arbeitskreisen des Netzwerkes für Familien weiter vertieft und praktisch umgesetzt werden. Selbstverständlich sind interessierte Bürger und Bürgerinnen, die sich im Netzwerk und in den Arbeitskreisen engagieren möchten, auch weiterhin herzlich willkommen.

Weitere Informationen gibt es per Telefon: 05439/962464 oder E-Mail: soestmeyer@bersenbrueck.de .


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