Hermann Pentermann stellt aus Mit Taschenlampen in Ankum auf Spurensuche

Von Georg Geers

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Ankum. Seine Fotografie stellt Hermann Pentermann in einer Ausstellung im Foyer der Cafeteria im Marienhospital vor. In der 13. Zeigung in der Reihe „Kunst im Weg“ stellte Edmund Zeidler den Osnabrücker als einen Kunstfotografen vor, der mit dem Licht von Taschenlampen alten Gemäuern Leben einhaucht und sie in Szene setzt. Zu sehen sind Pentermanns Werke noch bis Februar 2014.

Renate Hülsmann vom Reitpark Bersenbrück wie auch das Blumenhaus Holtheide aus Neuenkirchen als Sponsoren der Ausstellung hieß Zeidler besonders willkommen. Anhand eines verlassenen Hofes in Vinte erläuterte Pentermann seine Vorgehensweise. Alte Häuser, vor allem altes Fachwerk hätten ihn seit seinem Studium der Geschichte und Kunstgeschichte gefesselt.

Pentermanns Bilder sind minutiös geplante Arbeiten, die er nach einem genau ausgeklügelten Beleuchtungsplan in Szene setzt. Vor Anbruch der Dunkelheit über die einsetzende Dämmerung bis zur völligen Dunkelheit fotografiert Pentermann seine Objekte mit einer Mittelformat-Kamera der Marke Hasselblad, gesteuert per Fernbedienung. Aus den unterschiedlich belichteten Fotos entsteht in der Nachbearbeitung am Computer das fertige Bild.

Wichtig ist es dem Fotografen, dass alle Elemente original fotografiert und nicht digital verfremdet wurden. Pentermann beleuchtet Partien seiner Motive mit Taschenlampen. Mit Taschenlampen bewaffnet, schickte Hermann Pentermann die Gäste der Zeigung auf Spurensuche.


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