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Tolle 324,8 Kilometer 168 Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen in Bersenbrück

Von Liesel Hoevermann

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Bersenbrück. Mit einem regennassen Start begann das erste 24-Stunden-Schwimmen im Bersenbrücker Freibad am Samstagnachmittag. Doch auch die heftigsten Wolkenbrüche hielten die Schwimmer und Schwimmerinnen nicht davon ab, ihre Bahnen zu ziehen und Bestleistungen im Kilometerbereich zu erzielen.

Bis zum sonnigen Finale um 16 Uhr am Sonntag wurde gekrault und geschwommen. Viele nutzten die Chance, ihre persönlichen Leistungen in den 24 Stunden durch mehrmaliges Schwimmen zu steigern – als Einzelkämpfer oder in Gruppen mit kreativen Namen wie Six o’clock, Toter Hamster oder Neptuns Dreizack. In den Pausen wurden die verbrauchten Kräfte im Café-Bistro des Freibades reaktiviert oder mit fruchtigen Cocktails des Jugendpflegeteams neu mobilisiert.

Maik Bienk, Irina Penner und Co. hatten außerdem für die Liveübertragung des EM-Spiels gesorgt und eine lange Filmnacht vorbereitet. Zudem spielten die Jungs von Lo Parker ein „supergeniales Akustikkonzert“, wie es ein begeisterter Zuhörer nannte. Aufgrund des regenintensiven Wetters kamen allerdings deutlich weniger Besucher als geplant. Trotzdem waren auch in den Nachtstunden bis auf einen kurzen Zeitraum immer Schwimmer im Becken, mit den ersten Sonnenstrahlen am Sonntagmorgen erhöhte sich deren Zahl deutlich.

Die geschwommenen Bahnen wurden von freiwilligen Helfern akribisch notiert, neben den Schwimmmeistern waren hier vor allem Mitglieder der DLRG und des TuS Bersenbrück aktiv. Insgesamt waren 168 Schwimmer aller Altersklassen beim 24-Stunden-Schwimmen aktiv, davon 72 männliche und 96 weibliche Teilnehmer. Zusammen schwammen sie die stolze Leistung von 324,8 Kilometern.

13 Teilnehmer schafften dabei mit 5000 und mehr Metern beachtliche Höchstleistungen. Zu den konsequentesten und leistungsstärksten Schwimmern gehörte Gerold Weete, der mit 26000 Metern nicht nur Sieger in der Gruppe der 19- bis 60-jährigen wurde, sondern auch die beste Einzelleistung erbrachte.

Bei den Frauen in der gleichen Altersgruppe gewann Kornelia Pusch mit 10500 Metern.

Bei den Kindern zwischen 8 und 12 Jahren gewannen Sebastian Kleine Kuhlmann mit 5000 und Elisa Meyer mit 2500 Metern.

In der Altersgruppe der 13- bis 18-jährigen erreichten Markus Heyde mit 5600 und Christin große Prues mit 3900 Metern die ersten Plätze.

In der Ü-60-Gruppe siegten Reinhard Welp mit 4800 und Sitta von Hagen mit 2200 Metern. Die beste Gruppe war Neptuns Dreizack mit Florian Geers, Markus Heyde und Christoph Sandbrink. Ihre durchschnittliche Schwimmleistung betrug 5533 Meter.

Die Gewinner des 24-Stunden-Schwimmens erhielten Gutscheine für Jahreskarten in 2013, 12er-Karten, Badetücher und Sporttaschen. Die noch ausstehenden Preise können im Freibad abgeholt werden.

Dass sie schwimmfest und wettertauglich sind, haben die Bersenbrücker und zahlreiche Gäste aus dem Umland an diesem Wochenende bewiesen. Im nächsten Jahr wird es wieder ein 24-Stunden-Schwimmen geben – so viel steht schon jetzt fest.


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