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Bürgermeisteramt Bersenbrück: Horst Baier gibt am Freitag seine Bewerbung ab

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Baier auf Tour durch die Samtgemeinde Bersenbrück: Alfhausen zeigten dem Bürgermeisterkandidaten (Dritter von rechts) Susanne Kohne, Karola Wörtmann, Edith Kormann, „De Utroiper“, Hildegart und Bernhard Tellen (von links). Foto: BLABaier auf Tour durch die Samtgemeinde Bersenbrück: Alfhausen zeigten dem Bürgermeisterkandidaten (Dritter von rechts) Susanne Kohne, Karola Wörtmann, Edith Kormann, „De Utroiper“, Hildegart und Bernhard Tellen (von links). Foto: BLA

Bersenbrück. Dr. Horst Baier hat die erste Hürde geschafft. Am Freitag um 14 Uhr will er die Liste mit 180 Unterschriften im Bersenbrücker Rathaus abgeben, die ihm ermöglicht, als unabhängiger Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Samtgemeinde Bersenbrück anzutreten.

Damit gibt es mindestens zwei Kandidaten für die Wahl, die am 11. März stattfinden wird. Die CDU nominierte am Montag Johannes Koop, bislang als Erster Samtgemeinderat Stellvertreter des Bürgermeisters.

Vergangene Woche sprachen sich Vertreter der SPD, der Grünen und der Bürgerlisten aus Alfhasuen, Rieste und Gehrde für Baiers Kandidatur aus. Als einzige politische Kraft im Samtgemeinderat verzichtet die Unabhängige Wählergemeinschaft Ankum darauf, sich auf einen Kandidaten festzulegen.

Die 180 Unterschriften seien sehr rasch zusammenkommen, freut sich Baier. Mittlerweile habe er einen großen Kreis von Unterstützern, mit denen er gerade nach und nach die sieben Kommunen in der Samtgemeinde bereist, um sie kennenzulernen.

Als Bürgermeister der Samtgemeinde könnte er Erfahrungen einbringen, die er in den vergangenen drei Jahren als Kämmerer der Stadt Osnabrück gesammelt hat, erklärt er gegenüber dem Bersenbrücker Kreisblatt. Auch dort im Stadtrat gebe es keine stabile Mehrheit, ähnlich wie im Bersenbrücker Samtgemeinderat. Hier wie dort sei also Moderation gefragt und Vermittlung zwischen den politischen Kräften.

Außerdem möchte der Finanz- und Doppikexperte mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung, etwa über einen Bürgerhaushalt, wie er ihn ebenfalls in Osnabrück eingeführt hat. Für diesen Zweck erscheint ihm der Internetauftritt der Samtgemeinde ausbaufähig, um die Bürger verstärkt in Entscheidungen einzubinden.


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