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Dennoch 4:0 gegen Quakenbrück Bersenbrück enttäuscht im Klassiker

Von Bernhard Tripp

Auf Schlitzohr und Stratege Philipp Seggelmann, der hier Quakenbrücks Torhüter Till Puncak umkurvt, setzt Bersenbrück daheim gegen unbequeme Gaster Gäste. Archivfoto: Kamper,Auf Schlitzohr und Stratege Philipp Seggelmann, der hier Quakenbrücks Torhüter Till Puncak umkurvt, setzt Bersenbrück daheim gegen unbequeme Gaster Gäste. Archivfoto: Kamper,

pp Bersenbrück. Schlecht gespielt und doch klar drei Punkte behalten: TuS Bersenbrück hat den fußballerischen Klassiker gegen den Quakenbrücker SC 4:0 gewonnen und ist für 24 Stunden auf Platz drei vorgerückt. „Nach einer halben Stunde kam von uns nicht mehr viel“, schimpfte ein verstimmter TuS-Trainer Frank Baier.

Zu jenem Zeitpunkt führte der Gastgeber allerdings schon durch Tore von Chris Mucharski (7.), Dato Romanovi (11.) und dem wieder genesenen Philipp Seggelmann (25.) klar. Danach machte die Bersenbrücker Passivität die Gäste stark. „Wir haben so angefangen, wie es einfach nicht kommen darf“, haderte QSC-Trainer Stefan Brand, der zum letzten Mal auf der Quakenbrücker Bank saß, mit seinem Schicksal, früh durch einen abgefälschten Freistoß und Nachlässigkeiten in der Abwehr ins Hintertreffen zu geraten.

Die Gäste übernahmen nach 30 Minuten das Kommando. Ein Opfer seiner schwachen Nerven wurde einmal mehr Max Zaun, der in der 40. Minute den Anschlusstreffer aussichtsreich vergab. „Der wäre kurz vor der Pause so wichtig gewesen“, trauerte Brand der Großchance nach.

Auch nach dem Wechsel überließen die Gastgeber dem Tabellenletzten das Feld. Während der Quakenbrücker Daueroffensive erlaubte sich ausgerechnet der zuverlässige André Ringkamp einen katastrophalen Rückpass, den „Schlitzohr“ Seggelmann ersprintete und letzte Zweifel am Heimsieg beseitigte (78.). „Wir haben Paroli geboten und auf Augenhöhe mitgehalten“, sah QSC-Trainer Brand seinen Optimismus bestätigt und sprach von einem guten Gefühl im Hinblick auf die Zukunft des Aufsteigers in der Bezirksliga. Die zweite Halbzeit lasse hoffen, dass Quakenbrück am Wochenende aus Hagen nicht mit leeren Händen wieder abreise.


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