Zwei zweite und ein dritter Platz beim Regionalwettbewerb Schüler des Gymnasiums Bersenbrück erfolgreich bei Jugend forscht

Drei Preise erlangten Schüler des Gymnasiums Bersenbrück mit ihren Projekten in der Regionalausscheidung der Wettbewerbe Jugend forscht und Schüler experimentieren. Foto: GymnasiumDrei Preise erlangten Schüler des Gymnasiums Bersenbrück mit ihren Projekten in der Regionalausscheidung der Wettbewerbe Jugend forscht und Schüler experimentieren. Foto: Gymnasium
Gymnasium

Bersenbrück. Am Regionalwettbewerb von Jugend forscht und Schüler experimentieren in Diepholz nahm das Gymnasium Bersenbrück elf Schülern und sechs Projekten teil. Sie erreichten zwei zweite und einen dritten Platz, teilt das Gymnasium mit.

Wie sich ein besonders guter Flummi aus nachwachsenden Rohstoffen selbst herstellen lässt, haben Marit Kolloge und Marlene Wurst (beide zwölf Jahre) in ihrem Projekt „Der beste Flummi“ untersucht. Die beiden Jungforscherinnen konnten dabei einen hervorragenden 2. Platz im Fachbereich „Chemie“ bei Schüler experimentieren belegen, obwohl die Konkurrenz angesichts von insgesamt 16 Projekten in diesem Fachbereich besonders groß war. 

Erfolg mit Flummis aus nachwachsenden Rohstoffen: Marit Kolloge und Marlene Wurst. Foto: Gymnasium

Auch im Fachbereich „Biologie“ gab es in der Rubrik „Schüler experimentieren“ mit insgesamt 12 angemeldeten Projekten eine große Konkurrenz. Kai Raben (13 Jahre) konnte jedoch mit seinem Projekt „Nicht nur Greta für den Klimaschutz, sondern auch die Pflanzen“ besonders überzeugen und belegte hier den 3. Platz. In seinem Projekt untersuchte Kai Raben dabei das Keimen und Wachsen von in Blühstreifen typischerweise vorhandenen Wildpflanzen unter verschiedenen Temperatur- und Regenbedingungen.

Kai Raben untersuchte Blühstreifen. Foto: Gymnasium

Auch Paula (zehn Jahre) und Nele Heimbrock (13 Jahre) traten bei Schüler experimentieren im Fachbereich „Biologie“ mit ihrem Projekt „Kaffee oder Tee?“ an. In ihrem Projekt untersuchten die Geschwister den Einfluss verschiedener Haushaltsmittel auf das Pflanzenwachstum und förderten interessante Ergebnisse zutage.

Im Fachgebiet Physik war das Gymnasium Bersenbrück ebenfalls bei Schüler experimentieren vertreten. Jan Hinrichs (zwölf Jahre), Jakob Bokeloh (elf Jahre) und Elias Godemann (zwölf Jahre) beschäftigten sich in ihrem Projekt mit dem Lavalampen-Effekt und präsentierten diesen so anschaulich, dass ihr Wettbewerbsstand immer wieder von Menschentrauben umlagert wurde.

Marie Wilhelm (13 Jahre) untersuchte in ihrem Projekt „Sau(g)stark! – Küchentücher im Vergleich“, mit dem sie im Fachgebiet „Arbeitswelt“ bei Schüler experimentieren antrat, verschiedene Haushaltstücher hinsichtlich ihrer Saugwirkung und konnte festgestellte Unterschiede auch mithilfe mikroskopischer Untersuchungen erklären. Friederica Wehrkamp zu Höne und Bentje Garbe (beide 11 Jahre) traten in derselben Kategorie mit ihrem Projekt „Und Tschüss, OP-Hemd“ an. Die beiden Schülerinnen entwarfen patientengerechte Kleidung für Kinder nach einer Herz-OP. Der Prototyp ihrer neuen Kleidung beeindruckte die Jury dabei so, dass sie den zweiten Platz belegten.

Friederica Wehrkamp zu Höne und Bentje Garbe entwarfen neuartige OP-Hemden. Foto: Gymnasium

Neben dem Wettbewerb gab es ein tolles Freizeitprogramm in der Jugendherberge in Dümmer-Lohausen. Der  Regionalwettbewerb, der in der Walter-Link-Sporthalle in Diepholz stattfand, dürfte allen Teilnehmern auch angesichts der hervorragenden Organisation, Betreuung und Verpflegung in sehr guter Erinnerung bleiben.


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