Mit Nadel und Linolmesser Ella Malin Visse zeigt Bilder im Marienhospital Ankum

Von Georg Geers

Noch bis März sind die Werke von Ella Malin Visse  im Flur bei der Cafeteria zu sehen. Das Foto zeigt Reinhard Dasenbrock, Margret Hemme, Ella Malin Visse, Edmund Zeidler sowie die Musiker Lea, Karl und Luke  (von links). Foto: Georg GeersNoch bis März sind die Werke von Ella Malin Visse im Flur bei der Cafeteria zu sehen. Das Foto zeigt Reinhard Dasenbrock, Margret Hemme, Ella Malin Visse, Edmund Zeidler sowie die Musiker Lea, Karl und Luke (von links). Foto: Georg Geers

Ankum. Spannend und ungewöhnlich sind die Arbeiten der Osnabrücker Künstlerin Ella Malin Visse, die bis März in der Cafeteria des Marienhospitals Ankum zu sehen sind. Im Rahmen der Reihe „Kunst im Weg“ stellten Reinhard Dasenbrock und Edmund Zeidler die Künstlerin vor.

Vier Linoldruckarbeiten, die Visse seinerzeit für ihre Bewerbungsunterlagen für die Uni gefertigt hatte, bilden einen Ausstellungspart der Künstlerin, die in Osnabrück Geschichte und Kunstpädagogik studiert. In jeweils drei Versionen und unterschiedlicher Farbgestaltung hat die 23-Jährige ihre Lieblingsschriftsteller Erich Maria Remarque, Günter Grass, Astrid Lindgren und Thomas Mann mittels Linolschnitten verewigt. Die Technik des Linolschnittes ist eines der ältesten Druckverfahren, bei dem erhaben stehendes Material eingefärbt und abgedruckt wird. 

Von der Kunsttechnik Kaltnadel und Aquatinta hatten die wenigsten der anwesenden Besucher bislang etwas gehört. Diese zweite Technik, der sich Ella Malin Visse mit ihren jüngeren Arbeiten widmet, ist eine Art Tiefdruckverfahren, bei dem die Kontur eines Bildes mittels einer Nadel aus einer Kupferplatte herausgearbeitet wird.  

In Ankum zeigt Visse die von ihr verfasste und in dieser Technik illustrierte Geschichte „Das, was Milla träumt“. Ihre Arbeiten in Schwarz-Weiß finden sich in der Ausstellung auch in kolorierter Version wieder. 


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