Rückkehr in ein aufrechtes Leben Gottesdienst zum Antigewalttag in Ankum

Von Anita Lennartz

Zum Antigewalttag gab es einen ökumenischen Gottesdienst in Ankum. Foto: Anita LennartzZum Antigewalttag gab es einen ökumenischen Gottesdienst in Ankum. Foto: Anita Lennartz

Ankum. Zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Antigewalttag hatten Gemeindereferentin Christiane Höving (Pfarreiengemeinschaft Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp) und Pastorin Angelika von Clausewitz (Kirchengemeine Nortrup-Loxten) in die St. Nikolaus-Kirche in Ankum eingeladen. Vorbereitet hatten den Gottesdienst Frauen aus den beteiligten Kichengemeinden.

„Die Zeit ist abgelaufen! Nein zu häuslicher Gewalt“, lautete das Motto des Aktionsprogramms zum Antigewalttag in Stadt und Landkreis Osnabrück. Zu Beginn begrüßte Christiane Höving die Anwesenden, darunter auch Mitglieder des Arbeitskreises „Häusliche Gewalt“ des Präventionsrats der Samtgemeinde. Dem genannten Motto schlossen sich auch die  Akteure des Gottesdienstes an, allerdings mit dem Zusatz „Rückenstärkung geben“. „Was ist häusliche Gewalt?“ fragten die Frauen und gaben auch gleich Antworten dazu. So kann sich häusliche Gewalt in verschiedenen Formen äußern, in körperlichen, sexuellen, ökonomischen, sozialen, psychischen oder emotionalen Handlungen gegen Frauen, Männer oder Kinder, ausgeübt von Männern, Kindern oder Frauen. 

Jede Form von häuslicher Gewalt hat das Ziel, die Person zu „beugen“, klein zu kriegen. „Die Rückkehr in ein aufrechtes Leben ist möglich, wir müssen nur die Augen aufmachen, Gewalt sehen und helfen“, so der Appell. Eindringliche Texte und stimmige Lieder, zum Teil vorgetragen durch den Chor Hörbar, machten den Gottesdienst zu einem ganz besonderem Erlebnis. Im Anschluss luden die Verantwortlichen noch zu Suppe und gemütlichem Austausch ins Haus Kirchburg ein. Eine nette Idee, die gut angenommen wurde.


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