TuS will Sieg in Ostfriesland Bersenbrücker Fußballer vor Gastspiel in Emden

Stürmen Markus Lührmann und der TuS zum Sieg in Emden? Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.netStürmen Markus Lührmann und der TuS zum Sieg in Emden? Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.net

Bersenbrück. Für den TuS Bersenbrück geht es am Samstag, 12. Oktober 2019, (16 Uhr) zu einem Traditionsverein an die Nordsee: Bei Kickers Emden möchte die Mannschaft von Trainer Farhat Dahech nach zwei Unentschieden wieder einen Sieg einfahren. Dabei kehrt Christoph Bollmann wohl zurück in das Bersenbrücker Tor.

Das 2:2 gegen den MTV Wolfenbüttel am vergangenen Sonntag war nervenaufreibend. Trotz mäßiger Leistung war mehr drin als ein Punkt, das sieht auch Dahech so: „Durch den Spielausfall in Uphusen zuvor hat uns etwas Rhythmus und Spritzigkeit gefehlt. Trotzdem war es allein unsere Schuld, nicht gewonnen zu haben.“ Dass Max Tolischus ab der 74. Minute für den verletzten Niklas Groß als Torwart einsprang, hätte sich zudem auf die Psyche seiner Spieler ausgewirkt: „Man ist unsicher, ob man hinten absichern soll oder doch auf das Siegtor geht.“

Laut Dahech könnte am Samstag Christoph Bollmann zurück in das Bersenbrücker Tor kehren, der unter der Woche beschwerdefrei trainiert habe. Bei Groß sei kein Bruch festgestellt worden, eine genaue Diagnose stehe weiter aus. Angesichts der Regenvorhersage hoffen die Bersenbrücker zunächst, dass die Partie in Emden überhaupt stattfindet. „Wir müssen auf jeden Fall einen Plan B haben, was Training oder Testspiel bedeuten würde“, erklärt Dahech.

Aufsteiger Emden hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut an das Oberliga-Niveau gewöhnt: Auf drei Auftaktniederlagen folgten drei Siege. Zuletzt gab es für die Mannschaft von Trainer Stefan Emmerling zwei Remis und zwei Niederlagen. „Ihr Anfang war nicht so gut, aber sie sind in der Liga angekommen“, sagt Dahech: „Das wird ein knappes Ergebnis.“

Von den zehn Spielen der Emder gingen lediglich das 0:3 bei FT Braunschweig sowie das 2:0 bei BW Tündern mit mehr als einem Tor Unterschied aus. Dabei spielte der Aufsteiger bereits gegen die derzeitigen ersten Fünf in der Tabelle und sorgte mit dem 2:1 gegen den Heeslinger SC sowie dem 2:2 gegen Atlas Delmenhorst für kleine Überraschungen.

Die Bersenbrücker sind also gewarnt und können am Samstag neben Bollmann auch wieder auf Malik Urner zurückgreifen, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Bei Lincoln Assinouko wolle man nichts überstürzen, sodass seine Rückkehr in Emden unwahrscheinlich ist. Der Bus fährt am Samstag um 12.30 Uhr vom Hasestadion ab.


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