Bündelung der Angebote Jugendberufsagentur an der BBS Bersenbrück ist gestartet

Das Team der „Jugendberufsagentur in der Schule“ sorgt künftig an den Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück dafür, dass die Berufsorientierung noch besser gelingt. Darauf freuen sich (von links): Die beiden Ausbildungslotsinnen der MaßArbeit Tatjana Lobach und Agnes Denneng, Ralf Holtgrefe und Heike Miersch von der Region des Lernens an der BBS, Schulseelsorgerin Ina Goldmeyer, Ralf Michael, Agentur für Arbeit, die Schulsozialarbeiter Jutta Blumenau und Gavin Rolf, Berufsberater Klaus Ortmann, die Leitung des Bereichs Ausbildungslotsen bei der MaßArbeit, Kristina Steinhake, Silke Wencker von der Region des Lernens und der stellvertretende Schulleiter Norbert Böhmer. Foto: Maßarbeit / Elvira PartonDas Team der „Jugendberufsagentur in der Schule“ sorgt künftig an den Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück dafür, dass die Berufsorientierung noch besser gelingt. Darauf freuen sich (von links): Die beiden Ausbildungslotsinnen der MaßArbeit Tatjana Lobach und Agnes Denneng, Ralf Holtgrefe und Heike Miersch von der Region des Lernens an der BBS, Schulseelsorgerin Ina Goldmeyer, Ralf Michael, Agentur für Arbeit, die Schulsozialarbeiter Jutta Blumenau und Gavin Rolf, Berufsberater Klaus Ortmann, die Leitung des Bereichs Ausbildungslotsen bei der MaßArbeit, Kristina Steinhake, Silke Wencker von der Region des Lernens und der stellvertretende Schulleiter Norbert Böhmer. Foto: Maßarbeit / Elvira Parton

Bersenbrück. Mit dem Start der „Jugendberufsagentur in der Schule“ werden die Angebote zur Berufsorientierung an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Bersenbrück jetzt noch besser aufeinander abgestimmt: Im Team der Jugendberufsagentur (JBA) bündeln erstmals die kommunale Arbeitsvermittlung Maßarbeit, die Agentur für Arbeit Osnabrück und Vertreter der Schule ihre Aktivitäten rund um den reibungslosen Übergang von der Schule in den Beruf und machen gemeinsam neue Angebote.

 „Wir wollen dadurch erreichen, dass unsere Schülerinnen und Schüler die BBS in Bersenbrück nur mit einem Anschlussangebot verlassen. Durch die enge Kooperation des Teams sollen Ausbildungsabbrüche verhindert und geeignete Zukunftsperspektiven geschaffen werden“, skizzierte der stellvertretende Schulleiter Norbert Böhmer das Ziel des neuen Angebotes in einer Pressemitteilung der Maßarbeit. 

Viele Synergieeffekte 

Schon jetzt gebe es zahlreiche Maßnahmen, um den jungen Erwachsenen den Start in die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu erleichtern. Die neue JBA schaffe viele Synergieeffekte und sorge dafür, dass die Jugendlichen je nach persönlichem Bedarf durch die Angebotsvielfalt von individueller Beratung, Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsstellen oder Workshops rund um Bewerbung, Vorstellungsgespräche und erste Schritte in Ausbildung und Beruf gelotst werden. Dabei helfen unter anderem eine gemeinsame Sprechstunde zur Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsstellen sowie die gemeinsame Besprechung jedes einzelnen Falles. Wichtig sei auch das Matching von freien Ausbildungsstellen durch alle Beteiligten. Daran beteiligen sich künftig auch die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer.

Zum JBA-Team gehören die Schulsozialarbeiter Gavin Rolf und Jutta Blumenau, die Schulseelsorgerin Ina Goldmeyer, die Ausbildungslotsinnen der kommunalen Arbeitsvermittlung Maßarbeit Agnes Denneng und Tatiana Lobach sowie die Berufsberater der Agentur für Arbeit Bersenbrück, Joachim Schwarznecker, Monika Steinkamp, Christa Schlosser, Matthias Goda, Andreas Reuschel und Klaus Ortmann. Die BBS Bersenbrück spielt im Nordkreis beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf mit ihren zahlreichen Angeboten in Voll- und Teilzeit im kaufmännischen und IT-Bereich sowie in den Bereichen Pflege, Soziales, Handwerk und Industrie eine wichtige Rolle. Sie ist außerdem seit 2002 beim niedersächsischen Projekt „Region des Lernens“ als eine von zehn Leitstellen mit dabei: Dort werden seitdem pädagogische Ansätze erprobt, die den jungen Erwachsenen größere Lernkompetenzen vermitteln und durch verbesserte Berufsreife ihre Ausbildungs- und Berufschancen verbessern. Mit der Einrichtung der JBA wird die Berufsorientierung nun qualitativ noch einmal weiter ausgebaut.

Konkrete Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl

„Wir beraten alle Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung benötigen: Besonders im Fokus stehen junge Menschen, die auf Grund persönlicher Probleme, sozialer Benachteiligungen oder Schwierigkeiten in der Ausbildung auf Hilfe angewiesen sind“, schilderte Tatiana Lobach den Ansatz. „Dabei geht es auch um die ganz konkrete Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl sowie bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche in Kooperation mit den Kammern“, erläuterte Klaus Ortmann. Wichtig sei bei der gemeinsamen Arbeit eine abgestimmte Kommunikation im JBA-Team: In einer Clearingstelle werden alle Anliegen der Jugendlichen zentral gesammelt, von der Schulsozialarbeit ausgewertet und an die zuständigen Partner der JBA weitergeleitet.

Auch die Niedersächsische Landesschulbehörde wertet die Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur positiv: „Der Ansatz von Schule, Agentur für Arbeit und Maßarbeit ist ein gutes Zeichen für die gemeinsame Verantwortung im Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf“, so Nadine Kretschmar, Fachberaterin für Berufsorientierung im Auftrag der Niedersächsischen Landesschulbehörde.


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