105 Vierbeiner beim Hundeschwimmen Wasservergnügen für Fellnasen im Freibad Bersenbrück

Von Liesel Hoevermann

Nicht die Größe ist entscheidend, vielmehr der Wille zum Schwimmen und Apportieren. Foto: Liesel HoevermannNicht die Größe ist entscheidend, vielmehr der Wille zum Schwimmen und Apportieren. Foto: Liesel Hoevermann

Bersenbrück. Nach der Pause im vergangenen Jahr war das Hundeschwimmen im Freibad Bersenbrück diesmal wieder ein gelungenes Vergnügen für die Vierbeiner und ihre zweibeinigen Begleiter.

105 Hunde und 218 menschliche Begleiter nutzten den sonnigen Oktobertag für Spiel und Spaß im Freibad. Da die Schwimmsaison schon seit rund zwei Wochen beendet ist, gab es im Wasser keinen Chlorgehalt mehr – gut für die Hunde, die mit großem Vergnügen ins Wasser sprangen und eifrig allerlei Spielzeug hinterher schwammen. Frauchen und Herrchen waren ebenso unermüdlich im Einsatz, die frisch apportierten Gegenstände erneut ins Becken zu werfen, nicht ohne zuvor die liebevolle Schütteldusche ihrer Vierbeiner über sich ergehen zu lassen.

Die nicht mehr ganz so warme Wassertemperatur von 14 Grad machte den meisten Hunden weniger aus als den in der Regel unbehaarten Menschenbeinen. Die durften aus hygienischen Gründen nur bis zu den Knien ins kühle Nass.

Schwimmbegeistert oder wasserscheu?

Während die meisten Hunde mit erkennbarer Begeisterung ins Becken sprangen und schwammen, gab es aber auch einige, die daran überhaupt kein Vergnügen hatten. Da halfen weder Streicheleinheiten noch Leckerlis – und das im Wasser schwimmende Lieblingsspielzeug blieb dann schon mal liegen, bis ein vierbeiniger Kollege seinem unermüdlichen Apportierdrang freien Lauf ließ.

Unabhängig von Größe und Rasse der einzelnen Hunde gab es triefend nasse Schwimmbegeisterte und trockene Wasserscheue. Das gemeinsame Toben auf dem weitläufigen Gelände des Freibades gefiel aber allen. Zumal die meisten Vierbeiner ohne Leine laufen und rennen durften und das auch nach Herzenslust genossen.

Einige Stände mit Zubehör aller Art für das gesunde und komfortable Hundeleben gab es außerdem, da waren die Zweibeiner aber lieber gesehen als so manche vorwitzige Hundeschnauze. Da auch Zuschauen mitunter hungrig macht, gab es für die Menschen zudem einen Stand mit frisch Gegrilltem. Möglicherweise ein bisschen ungerecht, aber die meisten Hundehalter hatten für ihre Lieblinge ohnehin ausreichend Leckerlis dabei. Außerdem sollten die ja auch aktiv Wassersport machen.


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