TuS will nachlegen Bersenbrücker Fußballer spielen bei Arminia Hannover

Fehlt gegen seinen Ex-Klub: Lincoln Assinouko. Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.netFehlt gegen seinen Ex-Klub: Lincoln Assinouko. Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.net

Bersenbrück. Mit neuem Selbstvertrauen und einer gesunden Portion Respekt möchte der TuS Bersenbrück am Sonntag, 15. September 2019, (15 Uhr) bei Arminia Hannover den dritten Saisonsieg einfahren. Während Lincoln Assinouko das Spiel gegen seinen Ex-Klub verpasst, könnte Christopher Cook sein Liga-Debüt feiern.

Die Erleichterung war groß nach dem 2:1 gegen Germania Egestorf-Langreder am vergangenen Wochenende. Mit Leidenschaft, Effizienz und etwas Glück verdiente sich die Elf von Trainer Farhat Dahech den zweiten Saisonsieg und wendete somit eine kleine Krise mit drei Pleiten in Folge ab. „Das war wichtig. Wir konnten in Ruhe weiterarbeiten, wissen aber auch, dass gegen Egestorf nicht alles gut war. In der zweiten Halbzeit war das zu wenig. Wir haben dem Gegner das Spiel überlassen“, kritisiert Dahech.

Seine junge Mannschaft stecke weiterhin in einem Lernprozess, in dem der Erfolg gegen Egestorf der nächste Schritt gewesen sei. Mit dem gewonnen Selbstvertrauen möchte der TuS am Sonntag bei Arminia Hannover nachlegen, der jedoch um die Schwierigkeit der Aufgabe am Bischofsholer Damm weiß. „Sie sind spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga und man muss immer höllisch gegen sie aufpassen. Sie machen offensiv richtig Druck“, mahnt Dahech und fügt an: „Wenn man sich aber aus dem Pressing befreien kann, ergeben sich Räume. Wir wollen kompakt stehen und diese Räume nutzen.“

Mit drei Siegen in den ersten drei Begegnungen ist die Arminia tadellos in die Saison gestartet, schwächelte aber zuletzt: Nach dem 0:3 beim MTV Gifhorn konnte das Team von Trainer Skerdi Bejzade die zweite Niederlage in Folge abwenden und traf beim 1:1 gegen Atlas Delmenhorst in der Nachspielzeit. „Fußball ohne Druck ist kein Fußball, das gehört dazu. Für das Spiel am Wochenende bedeutet das nichts“, glaubt Dahech.

Gefallen fand der 63-Jährige an seiner neuen Doppelsechs mit Max Tolischus und Santiago Aloi, die im defensiven Mittelfeld gut harmoniert hätten: „Santiago ist eine super Verstärkung für uns. Er bringt Erfahrung, Ruhe, Torgefahr und Zweikampfstärke mit.“ Auch wenn Aloi fast kein Deutsch spricht, klappe die Kommunikation auf Englisch gut. „Max ist ein intelligenter Spieler. Zusammen dirigieren sie gut“, so Dahech, der mit Malik Urner, Christopher Cook und Loren Dibra weitere Optionen für diese Position hat.

Personell entspannt sich die Situation bei den Bersenbrückern: David Leinweber hat seine Fußprobleme überstanden und könnte am Sonntag ebenso zum Einsatz kommen wie Cook. Der Neuzugang vom SC Rieste absolvierte nach Schulterverletzung bereits einige Trainingseinheiten und könnte sein Oberliga-Debüt für den TuS feiern. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dibra. Die Partie gegen seinen Ex-Klub wird Lincoln Assinouko hingegen definitiv verpassen. Der 29-Jährige traf in der letzten Saison in fünf Spielen ein Mal und fällt nun mit Muskelproblemen aus.

Der Bus nach Hannover fährt am Sonntag um 10.30 Uhr vom Hasestadion ab.


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