3. Benefiz Tour führt durch Australien Wasser für Afrika: Helmut Meyer tritt wieder in die Pedale

Von Reinhard Rehkamp

Gute Reise! Der Umunumo-Freundeskreis verabschiedet Helmut Meyer, der wieder durch Australien radeln will. Foto: Reinhard RehkampGute Reise! Der Umunumo-Freundeskreis verabschiedet Helmut Meyer, der wieder durch Australien radeln will. Foto: Reinhard Rehkamp

Bersenbrück. Mitte August startet der 51-jährige Umunumo-Freund Helmut Meyer, der in Klein Bokern in Bippen beheimatet ist, zu seiner dritten Benefiz Radtour zugunsten von Wasserprojekten in Afrika. Sein Ziel: Australien.

2015 hatte er bei seiner 83-tägigen Radtour über 8271 Kilometer durch Australien rund 2500 Euro durch Sponsorengelder und Spenden durch anschließende Reiseberichte im Altkreis Bersenbrück akquiriert.

Das Spendenergebnis konnte nach seiner Ostseeumrundung vor zwei Jahren, bei der er in 78 Tagen 7875 Kilometer zurücklegte, sogar auf 3900 Euro gesteigert werden. Helmut Meyer arbeitet seit 15 Jahren beim Umunumo-Freundeskreis mit, gehörte auch schon 2008 zu den Benefizläufern, die eine Woche lang vom polnischen Gryfino nach Bersenbrück liefen und Spendengelder für den Wassertankbau im Jugendausbildungszentrum im nigerianischen Umunumo einwarben.

Spenden für Wasserprojekte in Afrika 

Wichtig ist Meyer, dass sein Engagement für soziale Projekte nachvollziehbar ist. Dann würden ihm, so seine Erfahrung, viele Türen aufgehen. Über die Homepage www.umunumo-freunde-bsb.de könnten sich Interessierte schnell informieren. Nun macht sich Meyer in Richtung Australien auf, um die nächsten drei Monate wieder Rad zufahren und Spendengelder für weitere Wasserprojekte einzuwerben. Er fährt wieder nach Australien, weil er an dem Kontingent hängt und bei seinen vergangenen Besuchen dort Freunde gefunden hat, die er besuchen will und zu denen er auch noch immer in gutem Kontakt steht.

Für seine Reise hat Helmut Meyer von seinem Arbeitgeber neben seinem Jahresurlaub auch unbezahlten Urlaub bekommen und finanziert die Tour aus privaten Mitteln. Wie bei seinen Fahrten in der Vergangenheit geht es ihm in erster Linie nicht um finanzielle Aspekte, sondern er will den Menschen in vielen Gesprächen, zum Beispiel beim Kaffeetrinken, deutlich machen, wie gut es ihm geht, wenn er dort frei ohne Grenzprobleme fahren kann. Gleichzeitig wird er unterwegs vielen Menschen von den Bersenbrücker Wasserprojekten in Afrika erzählen. Im Vordergrund steht für ihn selbst die Freude am Radfahren, am Kennenlernen der Freundlichkeit und Gastfreundschaft fremder Menschen und deren Kulturen.

Umunumo-Freundeskreis unterstützt Einzelinitiative

Die private Eigeninitiative von Helmut Meyer wird wieder durch den Bersenbrücker Umunumo-Freundeskreis unterstützt, der die Spendengelder wieder für Wasserprojekte verwenden will. Behilflich ist dem Freundeskreis dabei seit elf Jahren der für Misereor tätige Wasserbauingenieur Georg Ehrler, mit dem unzählige Wasserprojekte in Nigeria, Kamerun – und zuletzt in Kenia eine Solarwasserversorgung – umgesetzt wurden, und so vielen Menschen zu sauberem Wasser verholfen wurde.

Wer die Aktion „Wasser für Afrika“ und damit die Aktion von Helmut Meyer unterstützen will mit ein paar Cent pro gefahrenen Fahrradkilometer, kann sich in eine Spendenliste eintragen, die in der „Artland Apotheke“, Bramscher Straße 10, in Bersenbrück ausliegt. Festbeträge können auf das Spendenkonto der Katholischen St. Vincentius Kirchengemeinde überwiesen werden, Stichwort „Wasser für Afrika“. Überweisungen sind möglich bei der Kreissparkasse Bersenbrück unter IBAN-Nr. DE90 2655 1540 0010 0048 10. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.

Helmut Meyer wird nach seiner Rückkehr unter anderem in der Bersenbrücker Pfarrgemeinde einen Reisebericht abgeben. 


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