August-Benninghaus-Preis für Moisei Boroda Märtyrer-Vesper für Pater August Benninghaus in Ankum

Von Miriam Heidemann

Moisei Boroda (Dritter von links) erhält den August-Benninghaus-Preis: Pastor Stefan Tietje, Hermann Rieke-Benninghaus vom Freundeskreis P. August Benninghaus SJ und Pfarrer Michael Franke (von links) bedankten sich für Borodas Beitrag zum Gedenken an Pater Benninghaus. Foto: Miriam HeidemannMoisei Boroda (Dritter von links) erhält den August-Benninghaus-Preis: Pastor Stefan Tietje, Hermann Rieke-Benninghaus vom Freundeskreis P. August Benninghaus SJ und Pfarrer Michael Franke (von links) bedankten sich für Borodas Beitrag zum Gedenken an Pater Benninghaus. Foto: Miriam Heidemann

Ankum. Eine Märtyrer-Vesper in der St. Nikolaus Kirche in Ankum gedachte dem 77. Todestag von Pater August Benninghaus. Der aus Druchhorn stammende Jesuit starb 1942 im KZ Dachau. Mit einer Meditation aus Texten, Bildern und Musik blickte der jüdische Musikwissenschaftler Moisei Boroda auf das tragische Leben des Paters. Der Beitrag ehrte zugleich christliche Märtyrer, die im Widerstand gegen das NS-Regime ihr Leben verloren.

Die Kirche habe schon viele Reiche überdauert, soll Pater Benninghaus 1938 über das Dritte Reich unter der Führung Adolf Hitlers geäußert haben. Das daraufhin eingeleitete Strafverfahren wegen Vergehens gegen das Heimtückegesetz wurde zwar

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