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Maschinenring Artland sucht Freiwillige Auch im Winter viel zu tun

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Seit 20 Jahren führt Franz-Josef Escher (Mitte) die Geschäfte des Maschinenrings. Glückwünsche gab es von Laurentius Dohm und Rolf Sandbrink ( von links). Foto: Martin SchmitzSeit 20 Jahren führt Franz-Josef Escher (Mitte) die Geschäfte des Maschinenrings. Glückwünsche gab es von Laurentius Dohm und Rolf Sandbrink ( von links). Foto: Martin Schmitz

ms Bersenbrück. Freiwillige könnten die Lücken beim Maschinenring und Betriebshilfsdienst schließen, wenn im Sommer der Zivildienst ausläuft.

Im Betriebs- und Sozialhilfsdienst beschäftigte die Organisation bislang auch „Zivis“. Künftig möchte sie dort auch Plätze vorhalten für junge Leute, die Erfahrungen sammeln oder die Zeit zwischen Schule und Lehre oder Studium überbrücken möchten, hieß es kürzlich in der Mitgliederversammlung in Bersenbrück.

Dort gab Laurentius Dohm als Vizevorsitzender bekannt, dass die Geschäftsstele des Maschinenrings im Haus der Landwirtschaft in Bersenbrück 2010 knapp 400000 Euro einnahm bei Kosten von etwa 375000 Euro. 2,2 Millionen Euro kamen an Verrechnungswerten zusammen. Im Maschinenring sind die Mitglieder zugleich Auftraggeber und Auftragnehmer. Außerdem kann er auf einen eigenen Stab von Mitarbeitern zurückgreifen. Ihre Zahl liegt zurzeit bei 14, ein Teil von ihnen arbeitet in Teilzeit. Die Zahl der Mitglieder stieg um zwei Dutzend auf 1085.

Die Arbeitsfelder bleiben gleich: Betriebshilfe, ländlicher Sozialdienst, Gülletransfer samt Dokumentation, günstige Stromverträge und Infrarotbilder aus der Wärmekamera für die Mitglieder. Der Winterdienst für 150 Kommunen im Landkreis Osnabrück und in Südoldenburg hat deutlich zugelegt.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder eine Veränderung verschiedener Verrechnungspreise. Der Diesel für die Maschinen wird künftig getrennt abgerechnet, weil die Preise in der jüngsten Zeit starken Schwankungen unterworfen sind.

Einstimmung bestätigten die Mitglieder ihren Vorsitzenden Rolfs Sandbrink im Amt, ebenso Gerd Dettmer, und im Beirat Richard Meyer zu Farwick, Rainer Grave, Thomas Gröne und Klaus Langkawel.

Und zum Schluss gab es eine kleine Überraschung für Franz-Josef Escher. Seit 20 Jahren ist er Geschäftsführer des Maschinenrings, berichte Rolf Sandbrink. Die Landwirte schätzen ihn nicht nur als akkuraten Kaufmann mit weitem Blick für die Aufgaben und Geschäftsfelder des Vereins. Sandbrink bescheinigte ihm auch, als ausgeglichener Charakter mit guter Laune auch für gute Stimmung in der Geschäftsstelle und innerhalb der Organisation zu sorgen.


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