Besuch in der Partnergemeinde Bersenbrücker Jugendliche grüßen aus Serbien

Aus Novi Sad am Ufer der Dona grüßen 15 Jugendliche ausder Samtgemeinde Bersenbrück, die gerade Nordserbien im Rahmen eines Jugendaustausches mit Ruma kennelernen. Foto: Brücken bauenAus Novi Sad am Ufer der Dona grüßen 15 Jugendliche ausder Samtgemeinde Bersenbrück, die gerade Nordserbien im Rahmen eines Jugendaustausches mit Ruma kennelernen. Foto: Brücken bauen

Bersenbrück/Ruma. Grüße von der Donau schicken 15 Jugendliche aus der Samtgemeinde Bersenbrück, die gerade Nordserbien kennenlernen. Ihr Quartier aufgeschlagen haben sie in Ruma, Partnergemeinde der Samtgemeinde Bersenbrück.

Organisiert hat diese Jugendreise der Verein "Brücken bauen". Bis zum 19. Juli 2019 sind die Jugendlichen mit ihren  drei Betreuern zu Gast in Ruma. 

Die Partner aus Serbien haben für die Gäste aus der Samtgemeinde Bersenbrück ein buntes Programm auf die Beine gestellt, teilt die Reisegruppe mit. Eine Tag lang besuchte sie die Regionshauptstadt Novi Sad. Sie liegt 50 Kilometer von Ruma entfernt an der Donau, überragt von einer riesigen Festung aus der Zeit Kaiserin Maria Theresias. Die  Stadt hat 300 000 Einwohnern, die 27 Volksgruppen entstammen.Vier Amtssprachen sind anerkannt: Serbisch, Ungarisch, Slowakisch und Russinisch, ein ostslawischer Dialekt, nicht zu verwechseln mit dem Russischen.

Trotz ihrer sehenswerten Altstadt ist Novi Sad eine sehr junge Stadt, mit mehreren Universitäten. In der alten Festung Peterwardein (Petrovaradino) findet Exit statt, das größte Popfestival Serbiens. Zurzeit ist Novi Sad Europäische Jugendhauptstadt, 2021 soll die Stadt Europäische Kulturhauptstadt werden als erste außerhalb der Europäischen Union.


Organisatoren der Reise sind Harry Kindt (links) und Zeljko Dragic. Regierungspräsident Milan Novakovic (Mitte) besuchte mit der Reisegruppe die Festung Peterwardein, auf der dieses Bild entstand. Foto: Brücken bauen


Ihren Besuch krönte die Gruppe mit einem Esse an der Donau, das Flussufer ist berühmt für seine Fischlokale. Milan Novakovic, Regierungspräsident der Region Süd-Batschka und ein Freund und Förderer der Gemeindepartnerschaft, ließ es sich nicht nehmen die Gruppe zu begleiten

Hannah Ranf aus Bersenbrück, 15 Jahre, ist zum ersten Mal in Serbien. Novi Sad begeistert sie, heißt es in der Mitteilung, die Stadt sei sehr lebendig, ihre Bewohner sehr offen.

Kevin Behre und Phil Schröder, beide 16 Jahre alt, kommen aus Eggermühlen. Ihnen hat es das serbische Essen angetan. "Serbien ist kein Reiseland für Vegetarier", lautet ihr Fazit schon nach dem zweiten Tag. Schon am frühen Morgen gibt es  Schnitzel.

Erik Heile (17 Jahre) ist sehr froh, dass seine Oma Ulla Kröger aus Heeke  ihm von der Jugendreise erzählt hat. Sie selber ist sehr aktiv im Verein und ist dieses Jahr als Betreuerin mit dabei.

Harry Kindt und Zeljko Dragic sind die alten Hasen unter den Betreuern, kennen das Land recht gut und kümmerten sich im Vorfeld um die Organisation. Auch dieses Jahr sei der Jugendaustausch vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Osnabrück und privaten Spendern finanziell unterstützt worden.


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