Harrenberger schaffen Rastplatz "Rudis Ecke" im Ankumer Oberdorf

Mit einer fröhlichen Feier wurde die neue Rast- und Pausenstation am Harrenberg-Kreuz in Betrieb genommen. Auch Bürgermeister Detert Brummer-Bange und RWE-Mitarbeiter Günter Dierker waren mit von der Partie. Foto: Thomas OeverhausMit einer fröhlichen Feier wurde die neue Rast- und Pausenstation am Harrenberg-Kreuz in Betrieb genommen. Auch Bürgermeister Detert Brummer-Bange und RWE-Mitarbeiter Günter Dierker waren mit von der Partie. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Am Harrenberg-Kreuz im Ankumer Oberdorf haben die Anwohner der „Kränz- und Schmückgemeinschaft Harrenberg“ eine gemütliche Pausenstation geschaffen.

Seit 312 Jahren steht inmitten alter Eichen das Harrenberg-Kreuz, 1707 stellten es laut Überlieferung „gutherzige Leute“ auf. Seit langer Zeit wird das Kreuz samt Umgebung gepflegt und zur Fronleichnamsprozession geschmückt. Dabei entstand die Idee, dort an der Alfhausener Straße eine Ruhe- und Pausenstation zu errichten, berichtet Thomas Oeverhaus von der Kränz- und Schmückgemeinschaft bei der Einweihung. Die massiven Bänke und der Tisch aus Eichenholz passen sich dem kleinen Wäldchen an, als Abgrenzung wurde eine Hainbuchenhecke gepflanzt.

„Früher haben sich die Anwohner hier im Oberdorf gerne nach getaner Arbeit an einem zentralen Platz getroffen, sich unterhalten und Gesellschaft gepflegt. Die neue Sitzgruppe am Harrenberg-Kreuz ist eine tolle Grundlage, diese schöne, alte Gewohnheit aus früheren wieder aufleben zu lassen“, sagt Oeverhaus.

Spontane Umbenennung

Diesen Gedanken nahm Diakon Olaf van der Zwaan von der Kirchengemeinde St. Nikolaus auf, als er die Pausenstation in einer Andacht segnet. „Wie engagiert sich die Harrenberger um das Kreuz und das Gelände kümmern, kann man vor allem am Fronleichnamsfest sehen, wenn unsere Prozession hier Pause macht. Die neuen Bänke und der Tisch laden auch ein, eine Pause an diesem Ort zu machen“, sagt der Diakon. „Wenn sich der Platz zu einem beliebten Treffpunkt für die Harrenberg-Anwohner, Wanderer oder auch Radfahrer entwickelt, wäre das genau im Sinne unseres christlichen Glaubens: Miteinander Zeit verbringen, Gemeinsamkeit pflegen und auch Freude am Leben haben – so wie jetzt bei der gemütlichen Einweihung.“

Die kleine Waldfläche ist Eigentum der Gemeinde Ankum, die wurde um Zustimmung gebeten. Und „die haben wir natürlich gerne gegeben“, sagt Bürgermeister Detert Brummer-Bange. Er dankt für das „wirklich tolle Ergebnis eurer Arbeit“.

Unterstützt haben die Schmückgemeinschaft die RWE-Aktion „Aktiv vor Ort“ und RWE-Mitarbeiter Günter Dierker. Auch er zeigt sich von der Anlage angetan, wie auch viele Spaziergänger und Radfahrer, die während der Feierstunde vorbeikamen.

Spontan wurde die Anlage am Abend in „Rudis Ecke am Harrenberg-Kreuz“ umbenannt, ein Dankeschön an Rudi Bühne, der viele notwendigen Vorarbeiten erledigt hatte. 


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