Zwei Veranstaltungen geplant Bersenbrück: Präventionsrat sorgt für mehr Sicherheit

Für sichere und gewaltfreie Lebensqualität in der Samtgemeinde engagieren sich die Mitglieder des Präventionsrates der Samtgemeinde Bersenbrück.
 Foto: SamtgemeindeFür sichere und gewaltfreie Lebensqualität in der Samtgemeinde engagieren sich die Mitglieder des Präventionsrates der Samtgemeinde Bersenbrück. Foto: Samtgemeinde

Bersenbrück. Seit 14 Jahren gibt es den Präventionsrat in der Samtgemeinde Bersenbrück. Hier engagieren sich Vertreter aus Behörden, Vereinen, Verbänden und Ehrenamtliche für sichere Lebensqualität.

Das Vorbeugen und Verhindern von Kriminalität, Vandalismus, Sucht und Missbrauch gehört ebenso zu den Aufgaben des Präventionsrates wie die Förderung von Sicherheit, Integration, Gesundheit und Zivilcourage, teilt die Samtgemeinde dazu mit. In den vier Arbeitsgruppen werden Schwerpunkte in den Bereichen Jugend, Häusliche Gewalt, Sicher Wohnen und Senioren gesetzt. Angedockt ist der Präventionsrat an die Verwaltung der Samtgemeinde und deren Fachdienste, deren Kompetenzen in die jeweiligen Arbeitskreise fließen.  

Erster Samtgemeinderat Andreas Güttler ist Vorsitzender und einer der Ansprechpartner des Präventionsrates. Für den Arbeitskreis „Jugend“ ist das Jugendpfleger Maik Bienk, den Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ leitet die Gleichstellungsbeauftragte Regina Bien, für den Arbeitskreis „Sicher Wohnen“ ist Sachbearbeiter Gerd Rohde vom Fachdienst Bauen, Planen, Umwelt der zuständige Ansprechpartner und den Arbeitskreis „Senioren“ hat die Seniorenbeauftragte Gabriele Linster übernommen.

Mehrmals im Jahr trifft sich die Lenkungsgruppe des Präventionsrates zur Planung neuer Aktionen, Vorträge, Ausstellungen, Projekte und anderer Veranstaltungen. Hier engagieren sich auch Vertretungen der Polizei, des Landkreises Osnabrück, der Schulen, Kitas und weitere Akteure.

Gewalt und Spielsucht Thema

Der Präventionsrat fördert und unterstützt vor allem Angebote zur Gewaltvorbeugung vom Kleinkind bis zum Senior. Projekte wie „Faustlos“, „Mein Körper gehört mir“, „Balu und Du“ kennen viele aus Kitas und Schulen. Aber auch im Bereich der Bauleitplanung wird – etwa in Neubaugebieten – auf präventive Maßnahmen geachtet, Bürger und Bürgerinnen über Einbruchschutz informiert. 

Ein leider immer aktueller Dauerbrenner ist die „Häusliche Gewalt“ – sowohl bei Einheimischen als auch bei Menschen mit Migrationshintergrund. Aktionen zum Antigewalttag im November, themenbezogene Ausstellungen und Hinweise auf Beratungsangebote werden vom Arbeitskreis organisiert. Für den Spätherbst ist ein kostenloser Kinofilm mit anschließender Diskussion zur Thematik geplant.

Gewalt im Jugendbereich und Spielsucht werden nach den Sommerferien in einer öffentlichen Veranstaltung thematisiert – ein brisante Problematik nicht nur für direkt Betroffene.

Die Mitglieder des Präventionsrates nutzen ihrerseits Möglichkeiten zur Weiterbildung und Information wie den Niedersächsischen Präventionstag, der dieses Jahr im März in Osnabrück stattfand. Außerdem nehmen sie  am zweitägigen Deutschen Präventionstag in Berlin teil.


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