Für Kinderbetreuung Samtgemeinde Bersenbrück teilt Geld mit Mitgliedsgemeinden

Die Samtgemeinde Bersenbrück gibt einen Teil der Landkreiszuschüsse für Kinderbetreuung an die Mitgliedsgemeinden weiter. Foto: Monika Skolimowska/dpaDie Samtgemeinde Bersenbrück gibt einen Teil der Landkreiszuschüsse für Kinderbetreuung an die Mitgliedsgemeinden weiter. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Bersenbrück. Knapp 600.000 Euro hat die Samtgemeinde Bersenbrück Ende 2018 aus dem kommunalen Kinder-, Bildungs- und Betreuungspaket des Landkreises an Zuschüssen bekommen. Einen Teil davon gibt sie nun an die Gemeinden weiter.

Die Samtgemeinde hatte bereits 2017 Zuschüsse erhalten und diese für die gestiegenen Kosten in der Kinderbetreuung eingeplant. Das Geld sollte nach dem Willen der Verwaltung zwischen der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden aufgeteilt werden. 

Insgesamt hatte der Landkreis sechs Millionen Euro an die kreisangehörigen Gemeinden und Samtgemeinden gezahlt. Die Verteilung des Gesamtbetrages erfolgte dabei nach der Anzahl der Kinder zwischen 0 und 13 Jahren. Das bedeutete für die Samtgemeinde  599.800 Euro.

Antrag der CDU

In der Samtgemeinderatssitzung war die Verteilung des Geldes nun Thema. Die CDU beantragte, den Beschlussvorschlag abzuändern, so dass die vollen 600.000 Euro an die Mitgliedsgemeinden ausgezahlt werden.

Das sah die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und UWGs anders. "Ich halte es nicht für übertrieben zu teilen", sagte beispielsweise Dirk Raming (UWG Ankum) mit Blick auf die Finanzlage der Samtgemeinde. Während die Mitgliedsgemeinden die Baukosten für Krippen und Kindergärten tragen, übernimmt die Samtgemeinde die laufenden Kosten und zahlt einen Investitionszuschuss.

Mit 18:16-Stimmen wurde der Antrag der CDU abgelehnt. 300.000 Euro werden nun unter den Mitgliedsgemeinden für die Kinderbetreuung aufgeteilt.


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