Weltgebetstag Slowenien in Ankumer Kindergarten

Von Burkhard Dräger

Eine slowenischen Volkstanz führten Kinder in Ankumer Kindergarten St. Nikolaus in einer vorgezogenen Weltgebetstagsfeier auf. Fotos: Burkhard DrägerEine slowenischen Volkstanz führten Kinder in Ankumer Kindergarten St. Nikolaus in einer vorgezogenen Weltgebetstagsfeier auf. Fotos: Burkhard Dräger
Burkhard Dräger

Ankum. Wie schmeckt slowenisches Hefegebäck mit Walnüssen? Kinder im Kindergarten St. Nikolaus probierten und lernten eine Menge über das kleine südeuropäischen Land.

Am ersten Freitag im März wird in mehr als 100 Ländern der Weltgebetstag gefeiert. Damit dieses Ereignis  für die Kinder nicht direkt vor dem Karnevalsfest stattfindet, hat die Kita ihn vorverlegt. In jedem Jahr steht ein anderes Land im Mittelpunkt, diesmal ist es Slowenien. 

Ein Planungsteam aus Erzieherinnen  und  religionspädagogischen Fachkräften hatte die Kinder bereits mit Slowenien vertraut gemacht. Gemeinsam schaute man sich einen Film an, der  in das Thema einführte. Da lernten die Kinder das Land kennen, die Hauptstadt Ljubljana, Landschaft, Tiere, Feiern und Feste und die slowenische Nationalküche. Masken wurden gestaltet, slowenische Lieder gesungen und ein Volkstanz eingeübt. Die Gruppe  „Wilde Küken“ hatte mithilfe von Oksana Brands und Tatjana Dick „Orehova Potica“ gebacken, ein Hefegebäck mit Walnussfüllung, ein typischer Leckerbissen des Landes.

Höhepunkt an diesem Tag war ein gemeinsamer Wortgottesdienst aller Kindergarten- und Krippengruppen. Mit dem Lied „Dober dan, wir singen uns zu“ stimmten sich alle ein, Sonja Stricker und Katja Rickelmann begleitetet es mit ihren Gitarren. Diakon Olaf van der Zwaan hielt die Wortfeier.


Tatjana Werwein erzählt mit der Handpuppe Schwester Barbara die Legende von der Entstehung Sloweniens. Fotos: Burkhard Dräger


Ein kleiner Tisch mit Kerze und „Schwester Barbara“, einer Handpuppe, war im großen Rund aufgebaut. Mit Trommel, Gesang und der Handpuppe erzählten dann  Tatjana Werwein und Sabine Summe, wie Gott das schöne Bergland Slowenien zu seinem Urlaubsparadies machte.  Unter Anleitung von Elisabeth Thale führten die Kinder einen slowenischen Volkstanz auf,  ausgestattet mit Kappen und Bändern.

Auf großen Tabletts trugen danach die „wilden Küken“ ihre selbst gebackenen „Orehova Potica“ in die Mitte, und es war so viel, dass jede Gruppe reichlich bekam und alle davon naschen konnten. Doch erst, nachdem gemeinsam das Vaterunser“gebetet, Diakon  van der Zwaan den Segen erteilt und alle ein Abschlusslied „ gesungen hatten.

Auf Erzählreise: Tatjana Werwein mit der Handpuppe „Schwester Barbara“ berichtet über die Legende von der Entstehung Sloweniens. Foto: Burkhard Dräger


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